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Zweite Liga Niederlage gegen Stuttgart: St. Pauli im freien Fall

St. Pauli Stuttgart
Lange gelangt es dem FC St. Pauli, das Unentschieden zu halten - doch am Ende stand wieder eine Niederlage
© Axel Heimken/DPA
Es sieht finster aus für den FC St. Pauli: Nach der Niederlage gegen den VfB Stuttgart fallen die Hamburger in der Tabelle noch weiter zurück. Karlsruhe gewinnt das Kellerduell gegen Bielefeld.

Der VfB Stuttgart hat seine Ansprüche auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga untermauert. Beim Tabellenletzten FC St. Pauli setzten sich die klar favorisierten Schwaben am Sonntag etwas glücklich mit 1:0 (0:0) durch und rückten zumindest bis Montag auf Platz zwei der 2. Bundesliga vor. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion erzielte der eingewechselte Carlos Mané (84. Minute) den Siegtreffer für die Schwaben, die nach zwei Niederlagen vor der Winterpause in die Erfolgsspur zurückkehrten. Für den lange ebenbürtigen FC St. Pauli wird die Lage im sportlichen Überlebenskampf nach der Rückrunden-Auftaktniederlage immer prekärer.

Mirko Slomka hat ein erfolgreiches Debüt als Trainer des Karlsruher SC gefeiert. Dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit gewann der Fußball-Zweitligist das Kellerduell gegen Arminia Bielefeld verdient mit 3:2 (1:1) und beendete vor 13.145 Zuschauern eine Serie von sieben Spielen ohne Sieg. Nach den Toren von Jordi Figueras (63. Minute), Dennis Kempe (66.) und Erwin Hoffer (82.) bleibt der KSC Tabellen-15. Für die Arminia waren die Treffer von Fabian Klos (51.) und Tom Schütz (68.) zu wenig, um erstmals in dieser Spielzeit auswärts gewinnen zu können. Die Ostwestfalen rutschten auf den vorletzten Rang ab.

Dynamo Dresden hält in der 2. Fußball-Bundesliga den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Die Sachsen gewannen beim 1. FC Nürnberg mit 2:1 (1:0). Vor 35.984 Zuschauern erzielten der im Winter vom VfB Stuttgart verpflichtete Neuzugang Philip Heise (31. Minute) und Erich Berko (46.) die Tore für Dynamo. Nach dem 1:2 durch Lukas Mühl (72.) wurde es noch einmal spannend. Dresden liegt nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz und fünf Zähler hinter Tabellenführer Braunschweig. Die Nürnberger sind nach der Niederlage im ersten Spiel nach dem Abgang von Torjäger Guido Burgstaller zum FC Schalke im Tabellenmittelfeld platziert. 

car/DPA

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