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Erste deutsche Leichtathletik-Medaille: Obergföll holt Bronze mit dem Speer

Das Warten auf die erste deutsche Leichtathletik-Medaille hat ein Ende: Christina Obergföll holte mit 66,13 Metern im Speerwerfen Bronze. Gleichzeitig verlor die 26-Jährige jedoch einen Rekord.

Im Regen von Peking ist nicht nur die Gold-Hoffnung von Christina Obergföll davon geschwommen, sondern auch ihr Europarekord. Doch der dritte Platz war für die Speerwerferin aus Offenburg kein kleiner Trost. "Ich bin echt happy, dass ich Bronze noch geschafft habe. Aber ich weiß, dass ich wesentlich mehr kann", sagte sie ein paar Minuten später und konnte schon wieder lächeln. Den großen Wurf bei Olympia landeten andere: Die Tschechin Barbora Spotakova und die Russin Maria Abakumowa kamen auf 71,42 und 70,78 Meter.

"Bei mir war irgendwann der Stecker gezogen, und nach den 70 Metern habe ich gedacht: Oh, was geht denn hier ab?" sagte Obergföll nach der ersten Medaille für die deutschen Leichtathleten bei den Sommerspielen in Peking. "Das ist ein besonderer Tag für unser Land, weil vor 40 Jahren die russische Invasion war", freute sich Spotakova - ausgerechnet nach einem Erfolg über eine Russin.

"Es war schwer heute"

Wenige Stunden vor ihrem 27. Geburtstag war die zweifache Vize- Weltmeisterin Obergföll noch nicht in Festtagslaune, versicherte aber: "Heute Abend geht’s ins deutsche Haus, und ich werde mit meinen Eltern und meinem Trainer feiern." Mit ihrem fünften Platz und den 64,05 Metern richtig zufrieden war hingegen Europameisterin Steffi Nerius aus Leverkusen. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen", meinte sie. "In den letzten sechs Jahren hat diese Weite immer für eine Medaille gereicht, dieses Mal nicht." Ihr Vereinskollegin Katharina Molitor durfte sich bei ihrem Olympia-Debüt über Rang acht freuen.

Als die Werferinnen vom zweiten Durchgang an mit dem rutschigen Anlauf kämpften, hatte Obergföll ihr Pulver schon verschossen. "Es war schwer heute, ich hab’s nicht ganz auf die Reihe gebracht." Dabei hatte sie in der Qualifikation noch über 67 Meter geworfen. Dann musste die Lehramtsstudentin machtlos mit ansehen, wie die 22 Jahre alte Russin Abakumowa mit 70,78 Metern ihren Europarekord von München 2007 (70,20) übertraf. Im letzten Durchgang bewies Weltmeisterin Spotakova noch einmal ihre Klasse und riss Gold mit einer weiteren Steigerung von 70,78 an sich.

"Freu dich über jede Medaille!"

"Ich habe heute Abend meinen Europarekord verloren, deshalb war ich im ersten Moment enttäuscht." Dann besann sie sich jedoch auf das, was sie sich in den letzten Monaten immer wieder eingeredet hatte: "Freu dich über jede Medaille!" Auf ihren ersten internationalen Titel muss Obergföll jedoch weiter warten.

"Für Barbora freue ich mich besonders, weil sie so sympathisch ist", meinte Obergföll. Über die Leistungskurve der jungen Russin wollte sie nicht spekulieren. "Ich habe mich damals bei der WM in Helsinki auch von 64 auf 70 Meter gesteigert. Dadurch hatten mich einige bestimmt auch auf der Liste. Deshalb mache ich so etwas nicht."

DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(