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Olympia: Biathlon-Staffel: Norwegen grandios - Deutschland glücklos

Norwegens Biathleten um den überragenden Schlussläufer Ole Einar Björndalen haben Olympiagold mit der 4x7,5-km-Staffel gewonnen. Michael Greis und Co. enttäuschten erneut. Damit blieben Deutschlands Biathlon-Männer erstmals seit 1968 ohne olympische Medaille.

So erfolglos sind deutsche Skijäger seit 42 Jahren bei Olympia nicht mehr gewesen. Ein Blackout mit zwei Strafrunden von Andreas Birnbacher im Schneegestöber von Whistler kostete die DSV-Skijäger am Freitag die durchaus mögliche Medaille in der abschließenden 4 x 7,5-Kilometer-Staffel. Platz fünf - eine große Enttäuschung. Der scheidende Bundestrainer Frank Ullrich hob nach den Fehlschüssen des Schlechingers resignierend die Arme, schüttelte den Kopf und grummelte: "Das war's." So hatte sich der Olympiasieger von 1980 in Lake Placid seinen Abschied von der Olympia-Bühne nicht vorgestellt. Tief enttäuscht war auch Pechvogel Birnbacher: "Ich habe eine 'Nähmaschine' bekommen. Meine Beine haben so gewackelt, dass ich gar keine Chance mehr hatte zu treffen", sagte er. "Aber ich habe mein Bestes versucht."

Gold eroberte Norwegen mit dem überragenden Schlussläufer Ole Einar Björndalen, der bereits seinen sechsten Olympiasieg feierte. Silber erkämpfte Österreich vor Russland. Für die Deutschen gab es dagegen erstmals seit den Winterspielen 1968 in Grenoble kein Edelmetall. "Natürlich ist es schade, aber die Athleten sind selbst enttäuscht genug. Da muss man nicht mehr viel sagen", sagte DOSB-Chef Thomas Bach, ehe er lange vor Olympiasieg der Norweger um den großen Ole Einar Björndalen zum Frauen-Slalom mit Maria Riesch entschwand. "Tut mir leid, ich hätte gerne etwas mehr beigetragen", sagte Ullrich und klopfte Bach aufmunternd auf die Schulter.

Sein erstes Olympia-Rennen ging Simon Schempp, der für Vize- Weltmeister Christoph Stephan ins Team gerutscht war, konzentriert an. An der Strecke drückte seine Freundin, die Silbermedaillen- Gewinnerin im Langlauf Miriam Gössner, die Daumen. Auch die zweimalige Goldmedaillen-Gewinnerin Magdalena Neuner und die bronzene Ü-30-Staffel der deutschen Skijägerinnen fieberten mit.

Schempp, der 21 Jahre alte zweimalige Junioren-Weltmeister aus Uhingen, zeigte beim ersten Schießen keine Nerven und traf fünfmal ins Schwarze. Mit einem Rückstand von 3,1 Sekunden nach einem Nachlader lief Schempp nach dem zweiten Schießen los. "Das hat er richtig super gemacht", sagte Ullrich, der dem Youngster den Vorzug vor Alexander Wolf gegeben hatte. "Ich konnte seit gestern Mittag nicht mehr ruhig sitzen, so nervös war ich. Eigentlich hatte ich mit Olympia schon abgeschlossen. Ich bin heilfroh, dass es gut geklappt hat", sagte Schempp.

Birnbacher lief nur 2,9 Sekunden hinter hinter Russland los. Doch das Feld rückte zusammen. Sogar Kanadas Biathleten übernahmen zwischenzeitlich die Spitze und wurden vom Publikum gefeiert. Nach einer perfekten Schnellfeuereinlage in 26 Sekunden war Birnbacher urplötzlich vorne, doch das war nur ein Strohfeuer. Im Stehendschießen verspielte der 28-Jährige aus Schleching dann die Medaille: Drei Scheiben blieben stehen, Birnbacher musste zweimal in die Strafrunde und übergab als Zehnter mit fast eineinhalb Minuten Rückstand an Peiffer. Wütend warf Birnbacher die Stöcke in den Schnee. "Er hatte einen totalen Blackout. Es hat halt nicht sollen sein", sagte Ullrich.

Peiffer musste im Stehendschießen zweimal nachladen, konnte nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Peiffer stellte fest: "Meine Bilanz fällt ernüchternd aus". Der dreimalige Turin-Olympiasieger Michael Greis lief als Siebter mit einem Rückstand von 1:47 Minuten auf die Schlussrunde, traf dann aber alle zehn Scheiben.

Vorn kämpften Björndalen und der Österreicher Christoph Sumann um Gold, das die deutsche Staffel vor vier Jahren in Turin gewonnen hatte. Altmeister Sumann musste noch einmal in die Strafrunde, Björndalen dagegen räumte stehend fünf Scheiben ab - Gold.

DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(