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Olympia 2014 in Sotschi: Claudia Pechstein will Geschichte schreiben

Zum sechsten Mal betritt Claudia Pechstein heute die olympische Bühne. Mit fast 42 Jahren will es die Eisschnellläuferin der Welt noch einmal zeigen.

Die olympische Eröffnungs-Show genoss Claudia Pechstein noch relaxt auf der Couch vor dem Fernseher im olympischen Dorf. Doch die Auslosung für die 3000 Meter nahm sie am Samstagabend dann doch nicht mehr ganz so entspannt zur Kenntnis. Die 41 Jahre alte Berlinerin muss schon im viertletzten Paar vor allen Favoritinnen laufen und hat mit der Norwegerin Ida Njaatun nicht gerade eine Top-Gegnerin zugelost bekommen.

"Ich nehme es, wie es kommt. Ich habe auch dafür einen Plan", sagte Pechstein am Samstag und spielte auf den Sieg des Niederländers Sven Kramer an: "Bei den Männern haben wir gesehen, wie man auch von vorn ein Rennen gestalten kann." Erst nach ihr läuft Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien, im vorletzten Paar Weltmeisterin Ireen Wüst aus den Niederlanden. Damit können sich beide Favoritinnen an Pechsteins Vorgaben orientieren - bei gleichwertigen Gegnern oft ein unschätzbarer Vorteil.

Gleich im Auftaktrennen der Eisschnellläuferinnen geht es an diesem Sonntag (12.30 Uhr MEZ) um sehr viel. "Ich fühle mich definitiv weit besser als bei der EM vor vier Wochen in Hamar. Ich schaue nur auf mich und nicht auf die Konkurrenz", meinte Pechstein, die am Samstag ihr letztes Training absolvierte. Die 41-Jährige hofft auf ihre zehnte Olympia-Medaille.

Pokerspiele auf dem Eis

Unmittelbar vor dem ersten Startschuss ließ sich von den Stars niemand mehr in die Karten schauen. Die Pokerspielchen auf dem Eis haben längst begonnen. "Die Betreuer der anderen Teams kennen meine Rundenzeiten im Training manchmal besser als mein eigener Coach", meinte Pechstein mit einem Schmunzeln. Die neunmalige Weltmeisterin Wüst nahm indes kein Blatt vor den Mund: "Für mich zählt nur eins: Gold", meinte sie nach dem Samstag-Training.

Ungeachtet der Favoritenstellung der Turin-Olympiasiegerin kann Pechstein in Sotschi Geschichte schreiben. In ihrem 13. Olympia-Rennen könnte die Berlinerin mehrere Bestmarken knacken - und als erste Athletin bei sechs Spielen eine Medaille gewinnen. Zudem würde sie Eiskunstläuferin Ethel Muckelt als älteste Medaillengewinnerin bei Olympischen Winterspielen in einer Einzel-Disziplin ablösen. Die Britin war bei ihrem dritten Platz 1924 in Chamonix 38 Jahre und 243 Tage alt.

Mit ihren sechs Olympia-Teilnahmen hat Pechstein bereits zur Österreicherin Emese Hunyady aufgeschlossen, die zwischen 1984 und 2002 ebenfalls sechsmal dabei war. Auch die Zeitspanne von 22 Jahren zwischen zwei Olympia-Medaillen - ihr Debüt gab sie 1992 mit Bronze über 5000 Meter - hat bisher noch nie ein Athlet geschafft. "Es macht mich stolz, dass ich in diesem Alter noch solche Leistungen bringen kann", meinte Pechstein. Ihr Lebensgefährte Matthias Große sah es ähnlich: "Eigentlich ist für eine fast 42-Jährige alles andere als ein letzter Platz schon ein Erfolg."

Es lockt die zehnte Olympia-Medaille

Sollte ihr sogar ein überraschender Gold-Coup über Wüst und Sablikova gelingen, wäre sie auch noch die älteste Winter-Olympiasiegerin der 90-jährigen Historie. Zehn Olympia-Medaillen gewannen in der Vergangenheit bisher nur die Langläuferinnen Stefania Belmondo aus Italien (1992-2002) und Raissa Smetanina aus der Sowjetunion (1976-1992). Erfolgreichste Eisschnellläuferin bei Olympia ist hingegen immer noch Lidija Skoblikowa, die am Freitagabend bei der Eröffnungsfeier die olympische Flagge in die Fischt-Arena trug. Die Russin hatte 1960 und 1964 gleich sechs Goldmedaillen geholt.

Neben Pechstein und ihrer Trainingsgefährtin Bente Kraus geht für das deutsche Team auch ihre Rivalin Stephanie Beckert in der Adler-Arena an den Start. Doch die Erfurter Olympia-Zweite von 2010 hat in der ersten Startgruppe wohl keine Chance, das Kunststück von Vancouver zu wiederholen. "Über 3000 Meter kommt sie nach wie vor schwer in Tritt und wird daher den Fokus auf die 5000 Meter legen", kündigte Cheftrainer Markus Eicher am Samstag an.

kng/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(