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Sotschi 2014: Ski alpin: Neureuthers Medaillentraum ist geplatzt

Wie bitter: Felix Neureuther hat eine olympische Medaille verpasst. Der Slalom-Spezialist fädelte ein und musste aufgeben. Fritz Dopfer verpasste knapp Bronze. Gold holte der Österreicher Mario Matt.

Felix Neureuther fuhr auf Medaillenkurs und fädelte ein, Fritz Dopfer verfehlte Bronze um gerade einmal fünf Hundertstelsekunden. Die deutschen Slalomfahrer hatten bei der letzten Alpin-Entscheidung der Winterspiele von Sotschi einfach nur großes Pech. Neureuther fädelte nach guten Zwischenzeiten am Samstagabend kurz vor dem Ziel an einem Tor ein. Dopfer profitierte von vielen Ausscheidern, fuhr noch von Platz 14 auf Rang vier vor, verpasste aber Bronze hauchdünn. Mario Matt aus Österreich fuhr zum Olympiasieg vor seinem Landsmann, dem Weltmeister Marcel Hirscher. Rang drei ging an den Norweger Henrik Kristoffersen. "Wenn du zweimal Vierter wirst, ist das schon extrem bitter", sagte Alpinchef Wolfgang Maier angesichts der tagszuvor ebenfalls knapp verpassten Slalom-Medaille von Maria Höfl-Riesch.

Was für eine Olympia-Woche von Neureuther! Ohne Rückschläge macht es Felix Neureuter einfach nicht. Erst der Schock im Team nach einem Autounfall des 29-Jährigen auf der Anreise, dann der Trainingsabbruch und das wundersame Comeback im Riesenslalom. Platz acht war gut, aber das Ziel war eine Medaille. Doch dieser Traum platzte jäh.

Die Wartezeit der Deutschen geht weiter

Nachdem der erste Lauf vom deutschen Technik-Trainer Albert Doppelhofer gesteckt worden war, stellte der Kroate Ante Kostelic den Fahrern die gewohnte Denksportaufgabe. "Dieser Lauf wird eine Differenz machen zwischen guten und sehr guten Slalomläufern - und Felix fährt in der ersten Liga", sagte Ex-Weltmeister Ivica Kostelic. Doch Neureuther brachte seinen Lauf nicht ins Ziel. Tiefenttäuscht war auch Dopfer. "Von dem zweiten Lauf kann ich mir Selbstvertrauen holen, aber kaufen kann ich mir nichts davon", sagte er im ZDF. Da wusste er noch nichts vom Hundertstel-Drama.

20 Jahre nach Markus Wasmeiers Doppelgold beim Winterspiele- Märchen von Lillehammer geht die schier endlose Wartezeit der deutschen Alpin-Herren auf das nächste Edelmetall weiter. Nach dem letzten von zehn Rennen im Rosa-Chutor-Alpinzentrum steht der Deutsche Skiverband in dieser Sparte mit drei Medaillen da. Maria Höfl-Riesch, die am Vortag Slalom-Vierte wurde, feierte Gold und Silber. Viktoria Rebensburg steuerte Bronze bei.

Bevor die Wettkämpfe in den Bergen von Krasnaja Poljana mit dem Finale der Slalom-Künstler endeten, demonstrierte Neureuther erst einmal wieder seine Körperbeherrschung der Extra-Klasse. Nach rund sieben Sekunden musste sich der 29-Jährige im ersten Durchgang fast schon artistisch abfangen. "Mir hat es den Ski verschlagen und ich hab gleich 'mal retten müssen. So will man natürlich nicht in ein Rennen reinkommen", schilderte der achtmalige Weltcupsieger die Schrecksekunde.

Das jähe Aus hätte nach einer turbulenten Woche gerade noch gefehlt. Denn nach dem Autounfall vor einer Woche kämpfte Neureuther mit jeder Menge Behandlungen für den Start bei seinem Traumrennen, biss auf die Zähne und wurde mit seinem sechsten Wettkampf bei der dritten Olympia-Teilnahme nach 2006 und 2010 belohnt. "Ich freu' mich einfach, dass ich hier am Start stehen kann", bekannte Neureuther.

Bastian Schweinsteiger drückt die Daumen

Ging er noch beim Riesenslalom drei Tage zuvor ein "großes Risiko" ein, so fühlte er im Torlauf kein Handicap. "Alles super", erklärte er nach dem ersten Durchgang. Rang sieben war eine gute Position zu attackieren. "Die Uhren stehen wieder auf null", hatte Neureuther vor dem ersten Lauf gesagt. Danach waren es 0,87 Sekunden Rückstand auf Gold und nur zwölf Hundertstelsekunden auf Bronze. Da war es bei der WM vor einem Jahr noch leichter, als er sich nach Rang zwei im ersten Durchgang später Silber sicherte.

Ein besonders prominenter Daumendrücker in der Heimat war vor dem Rennen noch voller Zuversicht. "Felix mein Freund", schrieb Bastian Schweinsteiger auf seiner Fanpage und postete ein Foto seiner Fußball-Schuhe. "Come on Felix! Hau rein und gib Gas!", lautet die dort gedruckte Motivationsbotschaft. Gas gab Neureuther diesmal auf der Piste jede Menge - doch ein Fehler kostete die mögliche Medaille.

Das Medaillenziel selbst hatte Neureuther nach jeder Menge gesundheitlichen Rückschlägen in der Olympia-Saison nie offensiv formuliert. Sein Ziel war vor allem eins. "Wenn ich in München am Flughafen gesund lande und einfach mit mir selber sehr, sehr zufrieden bin." Er kann zumindest mit sich zufrieden sein, alles für den Traum gegeben zu haben.

tis/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(