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Olympia 2016: Verband sperrt Hope Solo sechs Monate - für Aussagen bei Olympia

Wenige Tage nach Ende der Olympischen Spiele wurde die US-Torhüterin Hope Solo von ihrem Verband für ein halbes Jahr gesperrt. Die Fußballerin hatte im Turnier die schwedische Nationalmannschaft beleidigt.

US-Torhüterin Hope Solo

Hat nun öfter Zeit, schmollend vor dem Tor zu hocken: US-Fußballerin Hope Solo

Die amerikanische Fußball-Nationaltorhüterin Hope Solo ist von ihrem Verband wegen beleidigender Äußerungen gegen das schwedische Team während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro für sechs Monate gesperrt worden.

Die Kommentare von Solo seien "inakzeptabel" gewesen und würden den Erwartungen an Nationalspieler nicht entsprechen, hieß es am Mittwoch in einem Statement des amerikanischen Verbandes. "Die Olympischen Spiele stehen für Fairplay und Respekt. Wir erwarten, dass alle unsere Athleten diese Ideale hochhalten, da machen wir keine Ausnahme", sagte der US des Fußballverbandes, Sunil Gulati.

Hope Solo: "Habe mein Leben fürs Nationalteam gegeben"

Die 35 Jahre alte Solo hatte nach dem Ausscheiden ihres Teams im Viertelfinale des olympischen Fußball-Turniers die schwedische Mannschaft als einen "Haufen Feiglinge" bezeichnet. Solo hatte sich über die defensive Spielweise der Skandinavierinnen aufgeregt.

Solo reagierte in einem Statement auf Facebook: "Ich bin traurig über die Entscheidung des Verbandes. Ich habe für 17 Jahre mein Leben für das Nationalteam gegeben."


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DPA

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