Australian Open Kiefer legt für Haas vor


Nicolas Kiefer hat es vorgemacht und steht Down Under unter den letzten Acht. Jetzt muss der "Tommynator" nachziehen. Auf ihn wartet der ultimative Härtetest - Gegner im Achtelfinale ist Roger Federer.

Nicolas Kiefer steht erstmals seit sechs Jahren wieder im Viertelfinale der Australian Open. Der an Nummer 21 gesetzte Tennis-Profi aus Hannover besiegte am Montag in der vierten Runde des Grand-Slam-Turniers in Melbourne den Argentinier Juan Ignacio Chela mit 7:6 (7:4), 6:3, 6:3 und hat damit bereits 94.000 Euro Preisgeld verdient.

"Ich habe heute von hinten besser gespielt, leider dafür nicht gut aufgeschlagen. Aber wenn es darauf ankam, habe ich aggressiv gespielt. Nach der Geschichte mit meinem Fuß war es nicht zu erwarten, dass ich soweit komme, aber jetzt will ich natürlich versuchen, noch weiter zu gewinnen", sagte Kiefer nach seinem 300. ATP-Sieg und dem 50. Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier.

Haas am frühen Mittag deutscher zeit gegen Federer

Kiefer erreicht in Down Under zum dritten Mal nach 1998 und 2000 die Runde der letzten Acht. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale bekommt er es am Mittwoch mit dem Franzosen Sebastien Grosjean zu tun, gegen den er bislang drei von fünf Matches verloren hat. Im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers stand Kiefer noch nie.

Thomas Haas gehörte in Melbourne schon zwei Mal zu den besten Vier (1999, 2002). Doch dem Hamburger stellt sich am Montagvormittag deutscher Zeit bereits im Achtelfinale Titelfavorit Roger Federer aus der Schweiz in den Weg. Der Gewinner dieses Matches trifft am Mittwoch auf Nikolaj Dawidenko. Der in Salmtal in der Nähe von Trier lebende Russe gewann mit 4:6, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3 gegen Dominik Hrbaty aus der Slowakei, der im vierten Fünfsatzmatch in Serie mit seinen Kräften am Ende war.

Bei den Damen treffen im Viertelfinale Patty Schnyder aus der Schweiz und Amelie Mauresmo aus Frankreich aufeinander. Schnyder setzte sich mit 6:2, 6:1 gegen Anastasia Myskina aus Russland durch. Mauresmo fegte Nicole Vaidisova aus Tschechien mit 6:1, 6:1 vom Platz. Die Weltranglisten-Zweite Kim Clijsters aus Belgien musste beim 7:6 (7:5), 6:4 gegen Francesca Schiavone aus Italien länger kämpfen. Sie wartet auf die Siegerin der Achtelfinal-Partie Martina Hingis (Schweiz) - Samantha Stosur (Australien).

dpa/kbe


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