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Basketball: ALBA Berlin verliert gegen die Telekom Baskets Bonn

Aus dem Sturm an die Tabellenspitze wurde nur ein laues Lüftchen, ALBA Berlin musste innerhalb von vier Tagen bereits die zweite Niederlage in eigener Halle hinnehmen. Gegen die Telekom Baskets Bonn unterlagen die Hauptstädter mit 78:86, während die Konkurrenz fleißig punktete.

ALBA Berlin hat in der Basketball Bundesliga die zweite Niederlage innerhalb von vier Tagen kassiert. Nach dem 89:97 bei den Artland Dragons am Dienstag verlor der achtmalige Champion überraschend daheim gegen die Telekom Baskets Bonn mit 78:86.

Damit haben die Berliner die Tabellenführung erst einmal aus den Augen verloren. Spitzenreiter bleiben die Brose Baskets Bamberg, die gegen die EnBW Ludwigsburg problemlos mit 95:84 gewannen. Auch ratiopharm Ulm (88:86 in Braunschweig) und die Artland Dragons (49:44 in Frankfurt) feierten Siege.

ALBA ohne Rezept

ALBA fand gegen die überraschend selbstbewusst agierenden Bonner von Beginn an keinen Rhythmus. Weder Spielmacher DaShaun Wood noch Nationalspieler Heiko Schaffartzik, die je zehn Punkte erzielten, konnten dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Stattdessen bestimmten die Gäste das Geschehen. Point Guard Jared Jordan führte klug Regie und verteilte zwölf Assists, Routinier Chris Ensminger überragte mit 18 Punkten und zehn Rebounds. Bei ALBA konnte auch Derrick Allen mit 15 Zählern die erste Heimniederlage der Saison nicht verhindern.

Bamberg ohne Probleme

Während ALBA mit vier Niederlagen auf Platz vier zurückfiel, feierten die anderen Spitzenmannschaften jeweils einen erfolgreichen Jahresabschluss. Titelverteidiger Bamberg siegte auch dank 13 Punkten und zwölf Rebounds des zuletzt etwas schwächelnden Centers Tibor Pleiß leicht und locker gegen Ludwigsburg und geht als Nummer eins ins Jahr 2012.

Das Überraschungsteam aus Ulm zitterte sich in Braunschweig zum nächsten Erfolg. Nach ausgeglichener erster Hälfte (52:52) hatten die Gäste nach dem Seitenwechsel etwas mehr zuzulegen und kamen zum zwölften Saisonsieg.

Frankfurt mit Personalsorgen

Die Artland Dragons hatten bei den stark ersatzgeschwächten Fraport Skyliners ebenfalls große Probleme. Bei den Frankfurtern kamen wegen Verletzungen nur sechs Spieler zum Einsatz, vier davon mussten sogar die kompletten 40 Minuten durchspielen.

Dennoch hatten die Gastgeber Quakenbrück am Rande einer Niederlage, weil vor allem Center Jermareo Davidson mit 19 Punkten und 13 Rebounds wieder stark auftrumpfte.

Kellerkinder siegen

Im Kampf um die Plätze in der Pokal-Qualifikation, für die sich die Top Sechs qualifizieren, kamen die Eisbären Bremerhaven mit 79:71 gegen Würzburg und die EWE Baskets Oldenburg beim 83:64 gegen Gießen zu wichtigen Erfolgen.

Im Tabellenkeller verschafften sich die Walter Tigers Tübingen durch ein 85:65 gegen Trier und Phoenix Hagen mit einem 83:77 gegen das abgeschlagene Schlusslicht Göttingen etwas Luft.

sportal.de / sportal

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