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Biathlon in Weltcup in Oberhof: Neuner und Henkel auf dem Podest - Flatland siegt

Zwei Tage nach ihrem Staffel-Desaster haben sich Deutschlands Biathletinnen beim Heim-Weltcup in Oberhof mit zwei Podestplätzen eindrucksvoll rehabilitiert.

Beim ersten Weltcup-Sieg der Norwegerin Ann Kristin Flatland belegte Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner im Sprint über 7,5 Kilometer mit 5,7 Sekunden Rückstand Platz zwei. Andrea Henkel wurde am Samstagabend mit 15,2 Sekunden Rückstand Dritte und stand damit erstmals in dieser Saison auf dem Podest. "Die Mannschaft hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Bis auf Tina und Miriam sind alle sehr gut durchgekommen", sagte Cheftrainer Uwe Müssiggang. "Damit können wir die schlechte Staffel und die ganzen Diskussionen über unsere Schießleistungen endgültig abhaken", meinte Müssiggang erleichtert.

"Ich habe mich heute viel besser gefühlt und war nicht so nervös", sagte Neuner, die ihren zweiten Sieg in dieser Saison nur hauchdünn verpasste. "Die Bedingungen sind sehr, sehr schwer, deshalb bin ich ganz schön kaputt. In der letzten Runde war es nur noch Vollgas", meinte die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin von Whistler im Ziel erschöpft.

In der Staffel hatte auch Neuner noch große Probleme gehabt und mit ihrem Team nur einen enttäuschenden sechsten Platz belegt. "Man braucht immer ein Rennen, bis man reinkommt. Jetzt bin ich hochmotiviert für den Massenstart", sagte die Wallgauerin mit Blick auf das letzte Rennen in der DKB-Skiarena am Grenzadler an diesem Sonntag (18.15 Uhr/ZDF).

Mit Neuner und Henkel auf dem Podest sowie Kathrin Hitzer auf Platz 14 zeigten es die DSV-Skijägerinnen allen Kritikern. "Das ist ein wunderbares Ergebnis nach der Enttäuschung vom Donnerstag", meinte Disziplin-Trainer Gerald Hönig.

Einzelwertung

Neuner leistete sich zwar sowohl im Liegend- als auch im Stehendschießen einen Patzer. Mit ihrer beeindruckenden Laufstärke machte sie die in den beiden Strafrunden verlorenen Sekunden aber wieder wett und unterbot sogar noch die Zeit von Henkel, der nur ein Fehlschuss unterlaufen war. "Das hat richtig wehgetan. Aber ich weiß, wenn es wehtut, wird es ein gutes Ergebnis", sagte Neuner.

Henkel unterlief bei ihrem Heimspiel lediglich ein Fehler im Stehend-Anschlag. Dennoch reichte es für den Routinier im deutschen Team nicht zum Sieg. "Es hat heute ganz schön wehgetan", gestand die 33-Jährige. "Wie in der Staffel war es gut, dass das Rennen vorbei war. Dieses mal aber nicht wegen der ganzen Fehlschüsse, sondern weil ich einfach nicht mehr konnte", sagte Henkel.

Große Probleme am Schießstand hatte dagegen wieder Miriam Gössner. Die 20-Jährige, die beim Weltcup-Auftakt in Östersund Anfang Dezember mit zwei zweiten Plätzen geglänzt hatte, leistete sich sechs Schießfehler und landete abgeschlagen auf Platz 43. Auch Tina Bachmann kam mit den Bedingungen nicht zurecht und landete nach fünf Fahrkarten auf Rang 34. Sabrina Buchholz (1 Fehler) wurde 16. und verpasste damit hauchdünn die halbe WM-Norm.

DPA / DPA

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.