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Dakar-Absage: "Direkte Bedrohung durch Terroristen"

Aus für die Rallye Dakar. Einen Tag vor dem geplanten Start wurde das Wüstenrennen abgesagt, da Übergriffe von Terroristen in Mauretanien befürchtet werden. Die Fahrer sind enttäuscht: "Es ist traurig, dass eine kleine Gruppe so vielen anderen Menschen die Freude an diesem Ereignis nimmt", sagt Dakar-Copilot Dirk von Zitzewitz zu stern.de.

Erstmals in ihrer Geschichte ist die Rallye Dakar komplett abgesagt worden. "Nach Beratungen mit der französischen Regierung, insbesondere mit dem Außenministerium, und angesichts der nachdrücklichen Empfehlungen, haben die Organisatoren entschieden, die Rallye 2008 abzusagen, die vom 5. bis 20. Januar zwischen Lissabon und der senegalesischen Hauptstadt stattfinden solle", heißt es in einer Mitteilung der Amaury Sport Organisation (A.S.O.). Die Veranstalter sprechen einen Tag vor dem geplanten Start in der portugiesischen Hauptstadt von "direkten Bedrohungen terroristischer Gruppen gegen das Rennen."

"Die Absage ist für das ganze Team natürlich eine riesige Enttäuschung", sagt Dirk von Zitzewitz, Copilot im VW Race Touareg des Südafrikaners Giniel des Villiers und Mitfavorit auf den Dakar-Sieg zu stern.de. "Wir haben uns lange vorbereitet und nun wird uns die Chance genommen, sportliche Revanche für das letzte Jahr zu nehmen."

Die Entscheidung hält von Zitzewitz aber für nachvollziehbar: "Wenn die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann, sollten wir dort auch nicht fahren. Das ist selbstverständlich. Traurig finde ich aber, dass es eine kleine Gruppe schafft, so vielen anderen Menschen die Freude an diesem Ereignis zu nehmen. Bei der Bevölkerung in Mauretanien und dem Senegal sind wir sehr Willkommen, viele Menschen dort profitieren ja auch finanziell von dem Rennen."

Erste Forderungen nach Schadensersatz

Es ist das erste Mal, dass eine Rallye Dakar komplett abgesagt wird, bisher waren aus Sicherheitsgründen nur Teilstrecken gesperrt worden. Im Vorfeld hatte das französische Außenministerium die Organisatoren der Rallye vor Übergriffen durch Terroristen in Mauretanien gewarnt, nachdem vier französische Touristen an Heiligabend erschossen worden waren. Drei Tage später waren im Norden Mauretaniens drei Soldaten getötet worden.

Inzwischen sind erste Forderungen nach Schadensersatz laut geworden. Die Stadt Portimão in Südportugal, durch die der Klassiker führen sollte, verlangt von den Veranstaltern 1,5 Millionen Euro für die entstandenen Kosten zurück. "Unsere Juristen prüfen bereits die Verträge, um eine Erstattung dieser Investitionen zu erreichen", sagte Bürgermeister Manuel da Luz in der Stadt an der Algarve-Küste. Zudem äußerte er sein "Befremden" über die Absage. "Ich hoffe, der Hintergrund ist nicht eine politische Angelegenheit zwischen den Regierungen Frankreichs und Mauretaniens", sagte er.

3000 private Sicherheitskräfte scheinbar nicht ausreichend

"Die Rallye-Organisation wurde von uns über das hohe Risiko in Mauretanien informiert. Das Ministerium hat allen Franzosen von einer Reise nach Mauretanien dringend abgeraten. Was für die französische Bevölkerung gilt, gilt auch für die Organisation der Rallye Dakar", hatte Regierungssprecher Laurent Wauquiez am Donnerstagabend vor Journalisten erklärt.

Rallye-Leiter Etienne Lavigne, der nach einer Besprechung mit den mauretanischen Behörden am 27. Dezember Grünes Licht für den zentralen Schauplatz Mauretanien mit acht der 15 Etappen gegeben hatte, hatte sich anfangs noch bedeckt gehalten. Er hatte die Entsendung von 3000 privaten Sicherheitskräften nach Mauretanien zunächst als ausreichend erachtet.

kbe/be/DPA

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.