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Eishockey Adler mit Comeback, Eisbären fertigen Hannover ab

Mit vier Toren in der Schlussviertelstunde drehte Spitzenreiter Mannheim in Augsburg die Partie und brachte den Panthern die erste Heimniederlage bei. Berlin gewann gegen Hannover mit 6:1. Die Eisbären spielten zu Gunsten einer Krebsstiftung in Pink. 

Die Adler Mannheim bleiben das Maß aller Dinge. Am Freitag besiegte der Spitzenreiter die zuvor daheim ungeschlagenen Augsburger Panther mit 5:4 und verbuchte den dritten Sieg in Serie. Ärgster Verfolger mit sieben Punkten Rückstand bleibt der deutsche Meister Eisbären Berlin, der 6:1 gegen die Hannover Scorpions gewann. Den dritten Tabellenplatz behaupteten die Hamburg Freezers, die beim 5:4 in Iserlohn das dritte Spiel in Serie punkteten.

Die Adler drehten bei ihrem Sieg in der Schlussviertelstunde noch einen 1:3 Rückstand und gingen mit 5:3 in Führung. Die Tore bei der Aufholjagd erzielten Lehoux (47.), Kink (49.), Arendt (58.) und Glumac (59.) durch zwei Doppelschläge. Der Anschluss von Sergio Somma 18 Sekunden vor Ende kam zu spät für die Hausherren. 

Eisbären bleiben dran

Die Eisbären Berlin haben ihren zweiten Platz in der DEL erfolgreich verteidigt. Der deutsche Meister gewann mit 6:1 gegen die Hannover Scorpions. Laurin Braun (17.) und Nationalspieler Frank Hördler (18.) brachten die Berliner innerhalb von 24 Sekunden mit 2:0 in Führung. Die weiteren Eisbären-Treffer erzielten Sharrow (22.), Constantin Braun (24.), Mulock (53.) und Tallackson (58.). Für Ex-Meister Hannover traf Scott King (31.).

Die Partie stand im Zeichen des Kampfes gegen Brustkrebs, weswegen die Berliner in Anlehnung einer im US-Profisport üblichen Tradition in pinkfarbenen Trikots aufliefen. Diese sollten später zugunsten der Susen G. Komen-Stiftung versteigert werden. Initiator der Charity-Aktion ist Kapitän Stefan Ustorf, dessen Frau selbst an Brustkrebs erkrankt war.

Freezers zittern am Ende

Der Tabellendritte aus Hamburg musste am Ende noch kräftig zittern. Die Freezers führten - ähnlich wie Augsburg - eine knappe Viertelstunde vor Schluss durch ein Tor von Serge Aubin (46.) mit 5:2 bei den Iserlohn Rossters. Deren zwei späte Tore durch Wörle (53.) und Ardelan (56.) reichten aber nicht mehr, um sich in die Overtime zu retten. 

Das dritte Nordlicht aus Wolfsburg gewann gegen das Tabellenschlusslicht aus Nürnberg mit 5:1 und feierte seinen siebten Saisonsieg. Ein weiteren Heimsieg konnten die Fans in Straubing bejubeln, die Tiges gewannen das Derby gegen München mit 3:1.

Köln und Düsseldorf mit Penaltysiegen

Die rheinischen Rivalen taten es sich gleich und gewannen jeweils 3:2 nach Penaltyschiessen. Düsseldorf gab eine 2:0-Führung durch Reimer (34.) und Roach (35.) nach dem zweiten Drittel noch durch einen Doppelschlag der Gäste aus Ingolstadt aus der Hand. Hambly und Ross glichen durch zwei Tore in 56. Minute aus. Held des Abends war dann Patrick Reimer mit zwei verwandelten Penalties. 

Anders als die DEG konnten dien Kölner Haie einen Zweitore-Rückstand in Krefeld aufholen und den Pinguinen die vierte NIederlage in Serie zufügen. Stephens (47.) und Gogulla (54.) egalisierten im Schlussdrittel die Krefelder Führung. Erneut Philip Gogulla sorgte dann für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste. 

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