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Eishockey: Eisbären und Straubing ziehen ins DEL-Halbfinale ein

Dass die Eisbären aus Berlin ihre Playoff-Viertelfinalserie gegen die Kölner Haie mit 4:0 Siegen beendet haben, dürfte nicht weiter verwundern. Dass aber die Straubing Tigers bei ihrem ersten Auftritt in der Meisterrunde auch die Wolfsburg Grizzly Adams ebenfalls ohne Sieg in den Urlaub schicken, schon.

Die Eisbären Berlin und die Straubing Tigers sind im Eiltempo ins Halbfinale der DEL marschiert. Der deutsche Meister aus Berlin verbuchte beim 3:0 gegen die Kölner Haie den für den Einzug in die Runde der besten Vier nötigen vierten Sieg im Playoff-Viertelfinale.

Florian Busch (36:46 Minuten), Frank Hördler (38:52) und Sven Felski (57:59) mit einem Empty Netter sorgten für ein Ende des Playoff-Ausflugs für die Kölner und Ex-Bundestrainer Uwe Krupp.

Straubing auf Wolke Sieben

Den Straubingern gelang durch das 7:3 gegen den Vorjahresfinalisten Grizzly Adams Wolfsburg ebenfalls der vierte Erfolg im vierten Spiel der Best of Seven-Serie. Im ersten Drittel hatten die Wolfsburger durch Colin Beardsmore (16:54) noch triumphiert, doch im MIttelabschnitt zogen vier Straubinger Tore durch Bernhard Keil (20:39), Laurent Meunier (23:16), Matthew Hussey (32:20) und Bruno St. Jarques (38:57) den Grizzlys die Zähne.

Nach der letzten Pause beendeten erneut Hussey (44:20) und Carsen Germyn (45:53) eventuell aufkeimende Hoffnungen der Niedersachsen, die durch Norman Milley (48:27) und Kai Hospelt (54:32) noch zu Ehrentreffern kamen. Zwischenzeitlich konnte Daniel Sparre (50:59) das siebte Straubinger Tor verbuchen.

Das Überraschungsteam krönte die bereits durch den Playoff-Einzug erfolgreichste DEL-Saison der Clubgeschichte mit einem weiteren Kantersieg. "Das ist sensationell, aber jetzt wollen wir noch mehr", sagte Kapitän Michael Bakos. Im Halbfinale könnten die Niederbayern auf den Meister aus Berlin treffen.

sportal.de / sportal

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