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Eishockey: Freezers stürmen an die Spitze

Mit einem ungefährdeten 6:3-Erfolg gegen die DEG haben sich die Freezers an die Tabellenspitze der DEL gesetzt. Düsseldorf bleibt damit weiter die einzige Mannschaft der DEL, die in dieser Saison noch nicht gewinnen konnte.

Die Freezers erwischten beim 6:3-Heimsieg über die DEG einen Auftakt nach Maß. Mit dem Selbstbewusstsein des besten Saisonstarts aller Zeit für die Hamburger gelang in der Anfangsphase vieles.

Gleich einer der ersten Angriffe mündete in ein Tor. Nach einer schnellen Weiterleitung von Goalie John Curry auf Daniel Nielsen trug Serge Aubin die Scheibe über die rechte Seite tief ins Angriffsdrittel und legt für Rainer Köttstorfer auf, der sich diese Chance nicht nehmen ließ. Keine zwei Minuten später war es eine beeindruckende Einzelleistung von David Wolf gegen zwei Verteidiger, mit der die Gastgeber erhöhen konnten.

Auszeit nach zwei Minuten

Jeff Tomlinson nahm so bereits nach 2:47 eine Auszeit, ein überraschend früher Zeitpunkt, doch vollends gerechtfertig, vor allem angesichts der Steigerung, die seine Mannschaft anschließend zeigte. Die Freezers hatten zwar weiterhin mehr Spielanteile, doch die DEG agierte nun wacher und schnell stellte sich der Erfolg ein. Einen verdeckten Schuss von Tyler Beechey konnte Curry nur mit dem Schoner zur Seite lenken, von wo Jeff Ulmer unbedrängt einschieben konnte, so seinen ersten Saisontreffer erzielte.

Hamburger agierte gradliniger als die Gäste. Eine bezeichnende Szene spielte sich in der 15. Minute ab, als Adam Courchaine sich zunächst zentral durch den Slot getankt hatte, sich die Scheibe nach einem Schonersave von Curry zurückholte, für Justin Kelly auflegte. Der scheiterte zunächst am bereits auf dem Boden liegenden Curry, legte für Andy Roach quer. Der schließlich am Innenpfosten scheiterte.

Und wieder der schnelle Gegentreffer

Das zweite Drittel war gerade einmal 19 Sekunden alt, als die Freezers ihre Führung weiter ausbauen konnten. Patrick Reimer fälschte einen Pass in die Spitze unglücklich auf die Kelle von Wolf (21.) ab, der Goepfert aus spitzem Winkel überwinden konnte. Als die Freezers kurz darauf mit ihrem ersten Powerplay durch Brendan Brooks auf 4:1 erhöhen konnte, schien die Partie bereits entschieden. Jedenfalls war sie das für Bobby Goepfert, der an alter Wirkungsstätte früher Feierabend hatte und durch Jean-Sebastien Aubin ersetzt wurde.

In der 30. Minute sorgte Jason Holland in Überzahl mit einem Treffer von der blauen Linie für das 2:4, doch zu mehr reichte nicht mehr, obschon man noch mehrmals ein Powerplay aufziehen durfte.

Hamburg vergibt deutlicheren Erfolg

Der Schlussabschnitt startete so, wie bis dahin alle anderen Spielabschnitte begonnen hatten. Mit einem Treffer der Freezers. In Unterzahl organisierte Christoph Schubert die Scheibe hinter dem eigenen Tor, lief bis zur gegnerischen Blauen und ließ Aubin alt aussehen. Hamburg hatte noch mehrere hochkarätige Chancen, doch erst als Düsseldorf nach einem weiteren Treffer von Jeff Ulmer (59.) kurz vor dem Ende noch den Goalie vom Eis nahm, stellte Brooks mit seinem zweiten Treffer den Endstand her.

Durch den Sieg übernahmen die Freezers die Tabellenführung, im nächsten Spiel empfangen die Hamburger die ebenfalls gut gestarteten Roosters aus Iserlohn. Die DEG muss bereits am Samstag wieder antreten, wenn man in heimischer Halle die Ice Tigers aus Nürnberg empfängt.

sportal.de / sportal
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