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Fünfte Etappe: Zabel schafft es auf Platz vier

Alessandro Petacchi feiert seinen dritten Etappensieg: Der Italiener hat nach 230 Kilometern von Troyes nach Nevers die fünfte Tour-Etappe gewonnen. Erik Zabel wurde Vierter.

Alessandro Petacchi zum Dritten: Der hünenhafte Italiener bleibt in den Massensprints der Tour de France weiter ein unüberwindbares Hindernis und feierte am Donnerstag seinen dritten Tagessieg. Erik Zabel wartet dagegen weiter auf seinen diesjährigen ersten und insgesamt 13. Etappenerfolg. Auch beim vierten Massensprint seit Tour-Start ging der 33-jährige Telekom-Kapitän am Donnerstag in Nevers leer aus und musste wieder mit Rang vier zufrieden sein.

Im Spurt zum dritten Etappensieg

Im Ziel der 5. Etappe war Petacchi wie davor in Meaux und Saint- Dizier nach 196,5 Km der Schnellste. Wie im Vorbeigehen schien er mühelos seinen dritten Sieg anzusteuern. Die Konkurrenz hatte wieder keine Chance gegen den sechsfachen Etappensieger des diesjährigen Giro d’Italia. Zabel, der keinen Zweifel an der augenblicklichen Unantastbarkeit Petacchis aufkommen ließ, übte Kritik an seinen Team- Kollegen: "Botero, Aerts und Guerini stoßen bei der Unterstützung im Massensprint an ihre mentalen Grenzen."

Pena fährt weiter in Gelb

Victor Hugo Pena, der erste Kolumbianer in der 100-jährigen Tour- Geschichte in Gelb, bleibt weiter an der Spitze des Gesamtklassements. An seinem 29. Geburtstag verteidigte er das Gelbe Trikot, das er am Vortag nach dem Sieg seines US-Postal-Teams im Mannschafts-Zeitfahren überstreifen durfte. Das Grüne Trikot - in der Punktwertung liegt Zabel hinter dem Vorjahressieger Robbie McEwen (Australien) und Petacchi an dritter Stelle - dürfte für den gebürtigen Berliner eher in Reichweite liegen, als ein Etappensieg.

Penas Teamchef Lance Armstrong bleibt eine Sekunde hinter dem Kolumbianer weiter auf dem Sprung. Der Texaner ist auf dem Weg zu seinem fünften Toursieg in Folge, für den er am Sonntag auf der schwersten Alpen-Etappe eine weitere Basis schaffen will. Von aktiver Erholung nach den Anstrengungen des Team-Zeitfahrens war für die Topfahrer Armstrong und Jan Ullrich am Donnerstag keine Rede. Im Ziel lagen die Fahrer 15 Minuten vor der schnellsten Zeit der Marschtabelle. Wie Armstrong behauptete auch der Bianchi-Kapitän seinen 12. Platz im Gesamtklassement.

Jens Voigt als Ausreißer

Bereits nach 14 km hatte sich eine 14-köpfige Spitzengruppe gebildet, in der auch Jens Voigt fuhr. Zwei Jahre nach seinem Etappensieg und dem Tag im Gelben Trikot wollte der Berliner, dessen Vertrag beim französischen Team Crédit Agricole ausläuft, noch ein Mal im Rampenlicht stehen. Doch die Ausreißergruppe, die sich schnell auf fünf Fahrer reduziert hatte, konnte sich bei großer Hitze nicht durchsetzen.

Das nachsetzende Feld, das in den ersten beiden Stunden einen Schnitt von über 48 Km fuhr, erwies sich als stärker. Voigt streckte 25 Km vor dem Ziel die Waffen vor der Übermacht. Der Franzose Frédéric Finot, der es schon am Montag als Solist vergeblich versucht hatte, war kurz danach fällig. Danach versuchten es der italienische Meister Paolo Bettini, Alexander Winokurow vom Team Telekom und Sébastian Hinault (Frankreich) mit einer Attacke, kamen aber auch nicht weit.

"Ich hatte nicht damit gerechnet, dass das US Postal-Team mit allen Mitteln Penas Trikot verteidigen würde. Meine Devise heißt: Weiter drauf - wenn die Kraft reicht. Ich werde es noch ein Mal versuchen", sagte Voigt, der einen Wespenstich in den Hals bekam und vom Tourarzt unterwegs kurz behandelt werden musste.

Tyler will bis Samstag weiterfahren

Die Tage bei der Tour von Tyler Hamilton scheinen gezählt zu sein. Der Amerikaner vom dänischen CSC-Team, der sich am vergangenen Sonntag auf der 1. Etappe das Schlüsselbein gebrochen hatte und seit dem mit großen Schmerzen durchhält, fuhr mehrmals zur Behandlung an das Cabriolet des Tour-Arztes. Vor dem Start der 5. Etappe hatte der als einer der Topfavoriten gestartete ehemalige Armstrong-Helfer erklärt, wenigstens bis zum Beginn der Berg-Etappen am Samstag weiter fahren zu wollen.

GesamtrangNameVornameLandTeam1PENAVictor HugoCOLUSP
2ARMSTRONGLanceUSAUSP
3EKIMOVVjatceslavRUSUSP
4HINCAPIEGeorgeUSAUSP
5RUBIERAJosé LuisESPUSP
6HERASRobertoESPUSP
7PADRNOSPavelCZEUSP
8LANDISFloydUSAUSP
9BELOKIJosebaESPONE
10JAKSCHEJorgGERONE
11BELTRANManuelESPUSP
12ULLRICHJanGERTBI
13NOZALIsidroESPONE
14STEINHAUSERTobiasGERTBI
15PRADERAMikelESPONE
16CASEROAngelESPTBI
17AZEVEDOJoséPORONE
18SERRANOMarcosESPONE
19KARPETSVladimirRUSBAN
20BODROGILaszloHUN

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(