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Golf Kaymer überzeugt bei der Match Play Championship


Mann gegen Mann in der Wüste von Arizona – bei der Match Play Championship kommt es zum ersten Showdown der versammelten Weltelite in dieser Saison und Martin Kaymer zeigte gleich, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Ebenfalls erfolgreich war Tiger Woods, überzeugen konnte er jedoch nicht.

Martin Kaymer hat zum Auftakt der WGC Accenture Match Play Championship in Marana/Arizona einen starken Eindruck hinterlassen. Der Deutsche ließ Greg Chalmers keine Chance und besiegte den Australier vorzeitig mit vier und zwei, das heißt, er hatte vier Löcher mehr gewonnen und war bei noch zwei zu absolvierenden Spielbahnen nicht mehr einzuholen.

Kaymer entschied Loch drei mit einem Par für sich und baute seine Führung mit Birdies an der sieben und acht aus. Sein erstes und einziges Loch gewann Chalmers an Bahn 14, doch das half ihm nicht mehr. "Ich habe kaum Fehler gemacht und so war es sehr hart für ihn, irgendwo zu punkten. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Tag", freute sich Kaymer bei worldgolfchampionships.com. In der nächsten Runde trifft er auf den amerikanischen Altmeister David Toms, der sich gegen seinen Landsmann Rickie Fowler durchgesetzt hatte.

Luke Donald ist ratlos 

Das erste große Aufeinandertreffen der versammelten Weltelite in dieser Saison ist eines der wenigen Turniere, das im Kampf Mann gegen Mann wie beim Ryder Cup ausgetragen wird. Martin Kaymer hat gute Erinnerungen an diese Veranstaltung in der Wüste von Arizona. Letztes Jahr zog er dort ins Finale ein. Trotz einer Niederlage gegen Luke Donald übernahm er seinerzeit Platz eins in der Weltrangliste.

Davon ist er in dieser Saison noch ein Stück entfernt, dafür kann ihm der Engländer Donald nicht mehr gefährlich werden. Die Nummer eins der Welt unterlag überraschend deutlich mit 5 und 4 gegen Ernie Els. "Es ist sehr enttäuschend. Ich habe hart gearbeitet und dann die Kontrolle über den Ball zu verlieren ist sehr frustrierend. Ich habe eigentlich gedacht, dass ich gut in Form bin und weiß nicht genau, was hier nun passiert ist. Ich hoffe, es war einfach nur ein schlechter Tag", erklärte ein geknickter Luke Donald bei europeantour.com.

Tiger Woods mit vielen Fehlern 

Ebenfalls keinen guten Tag erwischte Tiger Woods, doch der Amerikaner erreichte trotzdem die zweite Runde. Woods rang nach ständigem Auf und Ab den Spanier Gonzalo Fernandez-Castano nach 18 gespielten Löchern mit einem Loch Vorsprung nieder. Nach 14 Spielbahnen lag Woods noch ein Loch zurück, doch dann attackierte er mit dem Driver das Grün an der 15 und machte mit zwei Putts das Birdie an dem Par-4-Loch perfekt.

Ein weiterer Loch-Gewinn an der 16 brachte ihm schließlich die Führung, die er bis zum Ziel nicht mehr abgab. "Keiner von uns beiden hat seine beste Seite gezeigt und wir haben viele Fehler gemacht. Ich bin sehr glücklich, dass ich weiter bin“, gab Woods bei worldgolfchampionships.com ehrlich zu. Er wird sich in der nächsten Runde steigern müssen, wenn er auf seinen Landsmann Nick Watney trifft.

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