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Handball: Handball-EM - Deutschland überrascht positiv

Die Erwartungen vor dem Turnier waren gering und nach der Pleite zum Auftakt gegen Tschechien schien die DHB-Auswahl schon am Ende zu sein, bevor die EM so richtig angefangen hatte. Doch das ist vergessen, plötzlich steht Deutschland mit vier Punkten in der Hauptrunde und darf vom Halbfinale und Olympia träumen.

Die deutschen Handballer gehen mit der Optimalausbeute von vier Punkten in die Hauptrunde der EM in Serbien und haben sich eine glänzende Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf und eine mögliche Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier erarbeitet. Was ist jetzt noch von der DHB-Auswahl zu erwarten?

Die Antwort auf diese Frage ist denkbar einfach: Vieles! Und zwar sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Die drei Vorrundenspiele gegen Tschechien, Mazedonien und Schweden haben im Prinzip genau das bestätigt, was man bereits zuvor wusste.

Rang zehn bei der EM 2010, Rang elf bei der WM 2011, dann der Bundestrainer-Wechsel von Heiner Brand zu Martin Heuberger und ein völlig verpatztes Debüt beim Supercup – die Erwartungen vor der EM waren zu recht gering, denn die enttäuschenden Ergebnisse in den letzten Jahren waren auch Ausdruck einer fehlenden Qualität im deutschen Team.

Konzentration auf die eigenen Stärken 

Das ist die eine Seite der Medaille und die andere zeigte die DHB-Auswahl gegen Schweden. Fehlende individuelle Klasse lässt sich durch mannschaftliche Geschlossenheit und eine Konzentration auf die eigenen Stärken kompensieren. Die Leistung gegen den WM-Vierten machte Mut im Hinblick auf die Hauptrunde.

Dank der glücklichen Auslosung trifft Deutschland auf Gastgeber Serbien, Polen und Dänemark – die ganz großen Kaliber Frankreich, Spanien oder Kroatien tummeln sich in der anderen Gruppe. Kann Deutschland an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen, dann ist selbst die Halbfinalteilnahme keine Utopie mehr. Doch wo liegen die deutschen Stärken?

Deutsche Flügelspieler sind der Schlüssel

Die individuelle Klasse, die Deutschland im Rückraum fehlt, steht dafür auf den Außenpositionen zur Verfügung. Uwe Gensheimer und Dominik Klein auf links, Patrick Groetzki und Christian Sprenger auf rechts – dieses Quartett verkörpert absolute internationale Klasse. Gegen Schweden wurden die Flügel hervorragend in das Spiel eingebunden – der Ball lief im Angriff über die gesamte Breite des Feldes und immer wieder liefen die Außen auch nach innen ein. Gensheimer (9 Tore) und Groetzki (5 Tore) avancierten somit zu Matchwinnern.

Dieses konsequente Einbinden der Außen ist für das deutsche Spiele elementar, denn über den Kreis und aus dem Rückraum wird es schwierig. Christoph Theuerkauf und Patrick Wiencek blieben gegen Schweden ohne Torerfolg und auch der Rückraum bleibt ein Problem. Von der rechten Seite kommt von Holger Glandorf und Adrian Pfahl zu wenig Torgefahr, vor allem bei Glandorf wünscht man sich die Form alter Zeiten zurück.

Deutlich aktiver ist der linke Rückraum, was natürlich auch daran liegt, dass Lars Kaufmann von Natur aus viele Würfe nimmt. Aber auch er übertrieb es gegen Schweden nicht, sondern wählte seine Schüsse gezielter aus. Das galt auch für Sven Sören Christophersen, der vier seiner fünf Versuche im Tor unterbrachte.

Kapitän Pascal Hens blieb wieder nur die Rolle des Ergänzungsspielers, abschreiben sollte man ihn aber nicht. Ein Treffer gegen Schweden in einer wichtigen Phase des Spiels machte deutlich, dass er der Mannschaft durchaus noch helfen kann. Und natürlich ist auch ein wie gegen Schweden überragender Silvio Heinevetter im Tor nötig, um weiter erfolgreich zu spielen.

Viel Ruhe, wenig Hektik 

Die DHB-Auswahl dosierte gegen die Skandinavier insgesamt das Tempo gut, Spielmacher Michael Haaß ließ es ruhiger angehen und nahm sehr oft Geschwindigkeit und damit auch Hektik aus dem deutschen Spiel. Unnötige Ballverluste wurde dadurch reduziert, Schweden gelang nicht ein erfolgreicher Tempogegenstoß.

Diese Geduld wird auch in der Hauptrunde nötig sein, auch wenn das nicht immer so einfach werden wird wie gegen die Schweden. Die halfen der DHB-Auswahl mit einer sehr passiven 6:0-Deckung, was den Mannen von Martin Heuberger einen entspannten Spielaufbau ermöglichte.

Serbien mit Euphorie und Heimvorteil 

In der ersten Partie trifft Deutschland nun auf Serbien, das ebenfalls vier Zähler aus der Vorrunde auf dem Konto hat. Eine Übermannschaft schickt der Gastgeber nicht ins Rennen, aber natürlich profitiert der WM-Zehnte von dem Heimvorteil in Belgrad und der Unterstützung der fanatischen Fans.

Stars der Mannschaft sind die beiden Rückraumschützen Momir Ilic vom THW Kiel und Marko Vujin, der sein Geld im ungarischen Veszprem verdient. Überragender Akteur der Serben war bisher jedoch Keeper Darko Stanic, der mit fantastischen Leistungen die überraschenden Siege gegen Dänemark und Polen möglich machte. Sorgen bereitet der angeschlagene Nenad Vucković. Der Melsunger Rückraumspieler wird gegen Deutschland womöglich fehlen.

Dänemark schon abgeschlagen 

Am Montag wartet dann mit Dänemark der Vizeweltmeister auf die DHB-Auswahl. Die Enttäuschung bei den mit großen Ambitionen gestarteten Skandinaviern ist jedoch schon jetzt groß. Nach Niederlagen gegen Serbien und Polen geht Dänemark mit null Punkten in die Hauptrunde, das Halbfinale ist da schon ganz weit weg. Darüber hinaus plagen das Team Verletzungssorgen.

Auch Polen muss ohne einige Leistungsträger auskommen, doch manchmal fällt das weniger ins Gewicht als erwartet. So avancierte Torwart Marcin Wichary, der Slawomir Szmal ersetzen muss, beim Sieg gegen Dänemark mit tollen Paraden zum Matchwinner.

Lars Ahrens 

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(