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Handball-WM: Favoriten sind die anderen

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist auf einer unmöglichen Mission: Der neu formierte Titelverteidiger kämpft beim WM-Turnier in Kroatien um einen Achtungserfolg, von einem erneuten Triumph spricht keiner. Für die Truppe von Bundestrainer Heiner Brand zählt erstmal nur eines - die Vorrunde überstehen.

Keine Medaillen-Prognose des Präsidenten, Zurückhaltung bei Bundestrainer und Spielern sowie Sorgen um den Spielmacher: Der neu formierte Titelverteidiger Deutschland kämpft beim WM-Turnier in Kroatien um einen Achtungserfolg. Das "Projekt: Gold" von der Heim-WM vor zwei Jahren wurde von dem bescheidenen Ziel Hauptrunde abgelöst. "Das Projekt ist, eine gute Leistung zu bringen. Wir kommen mit einer ambitionierten Mannschaft und einem engagierten Trainer. Und wenn es am Ende der vierte Platz ist, gratuliere ich genauso, als wenn es der Titel ist", sagte Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB).

Durch den Umbruch nach dem Vorrunden-Aus und Platz neun bei Olympia in Peking sehen sich die deutschen Handballer nur in der Außenseiterrolle. "Weltmeister waren wir mit einer anderen Mannschaft. Wir sind zwar Titelverteidiger, aber ich sehe uns nicht als Weltmeister. Favoriten sind andere", erklärte Bundestrainer Heiner Brand und zählte Gastgeber Kroatien, Olympiasieger Frankreich und Europameister Dänemark auf.

Hauptsache Hauptrunde

Deswegen zählt zunächst nur der Einzug in die Hauptrunde. "Wenn wir die erreicht haben, können wir weiter sehen. Dann haben wir sicher auch das Selbstvertrauen und dann sind da keine unlösbaren Aufgaben", sagte der Gummersbacher und forderte von seinem umgebauten Team leidenschaftlichen Einsatz: "Eine neue Mannschaft muss immer brennen. Das wird auch in Kroatien so sein. Ich möchte bei dieser Mannschaft Begeisterung und Leidenschaft sehen."

Dies muss der EM-Vierte von Beginn an an den Tag legen, um die knifflige Vorrunde in der Gruppe C in Varazdin zu meistern. Dem Einstand am Samstag (17.30 Uhr/RTL) gegen Russland kommt dabei schon vorentscheidende Bedeutung zu. "Das ist das Schlüsselspiel", betonte Verbandschef Strombach. Und nach den folgenden Partien gegen Tunesien, Algerien, Mazedonien sowie der Neuauflage des WM-Finales 2007 gegen Polen muss die DHB-Auswahl mindestens Dritter sein, um die Hauptrunde zu erreichen. "Wir fahren als Weltmeister hin, aber es wird schwer, das zu wiederholen", bekannte das Hamburger Rückraum-Ass Pascal Hens. Und die DHB-Auswahl spielt auch gegen die Statistik an: Bei Weltmeisterschaften direkt nach Olympischen Spielen gab es noch nie ein Medaille. Rang sechs 1993 war die beste Platzierung.

Viel Verletzungspech

Erschwert wird die Aufgabe durch das erneute Verletzungspech. Ausgerechnet Spielmacher Michael Kraus vom TBV Lemgo droht für den Turnier-Auftakt auszufallen. "Die ersten WM-Spiele plane ich ohne ihn", sagte der Bundestrainer, der am Mittwoch das letzte WM-Ticket an den Wetzlarer Sven-Sören Christophersen vergab und zugleich auf den Mindener Michael Haaß als Ersatzmann verzichtete. Ungeachtet seiner lädierten Wade verbreitete Kapitän Kraus Optimismus und gab sich wie seine Auswahl-Kollegen kämpferisch.

"Wir fahren nicht zur WM, um Spiele zu verlieren. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wir haben eine sehr gute Mannschaft", sagte der Lemgoer und schränkte ein: "Wenn man sich die Top-Sieben anschaut." Auch für Abwehrchef Oliver Roggisch ist "die erste Sieben eine absolute Top-Mannschaft". Und er hofft auf einen Überraschungseffekt. "Wir haben nichts zu verlieren. Keiner rechnet mit uns", meinte der Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen.

RTL setzt voll auf Handball

Zudem setzt Roggisch auf zusätzliche Motivation durch den Fernsehsender RTL, der erstmals von einer Handball-WM berichtet und alle deutschen Spiele jeweils um 17.30 Uhr live überträgt. "RTL würde das nicht machen, wenn die nicht von uns überzeugt wären. Ich finde das mutig von RTL. Das motiviert noch mal", sagte er.

Martin Kloth/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(