Die großen Erfolge im deutschen Tennis sind eng mit Niki Pilic verbunden, er führte das Team um Boris Becker und Michael Stich an. Nun ist "Mr. Davis Cup" gestorben.
Der frühere Davis-Cup-Coach Niki Pilic ist tot. Der langjährige Tennis-Trainer starb am Montag im Alter von 86 Jahren in seiner kroatischen Heimat, wie der kroatische Tennis-Verband der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.
Pilic führte das deutsche Davis-Cup-Team 1988, 1989 und 1993 dreimal zum Titelgewinn und hatte dabei Spieler wie Boris Becker, Michael Stich, Carl-Uwe Steeb oder Eric Jelen an seiner Seite. Auch mit Kroatien (2005) und als Berater mit Serbien (2010) gewann er den prestigeträchtigen Teamwettbewerb.
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Die französische Filmschauspielerin Brigitte Bardot ist am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren gestorben. In nur wenigen aktiven Kinostar-Jahren war Bardot in die Filmgeschichte eingegangen. Ihren internationalen Durchbruch als Schauspielerin schaffte Bardot mit "Und immer lockt das Weib". Darin spielt Bardot ein 18-jähriges Waisenkind, das den Männern den Kopf verdreht. In dem Film von Roger Vadim, der Mitte der 1950er Jahre gedreht wurde, ging sie an die Grenze dessen, was damals vor der Kamera an Sexualität erlaubt war. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in den Jahren 1973/74 verabschiedete sich Bardot von der Welt des Films. Sie wandte sich dem Tierschutz zu und fiel mit rechtsradikalen Äußerungen auf, für die sie in Frankreich mehrfach verurteilt wurde. Einen ausführlichen Nachruf lesen Sie hier.
Von 2015 bis 2017 kehrte Pilic noch einmal als Berater zum Deutschen Tennis Bund zurück. "Niki war sofort Feuer und Flamme", erinnerte sich DTB-Sportdirektor Klaus Eberhard damals an seinen Kontakt mit dem tennisverrückten Pilic.
Bis zuletzt stand Pilic, der auch als Spieler Weltklasse verkörperte, auf dem Tennisplatz und arbeitete in Kroatien mit jungen Talenten. Zu den Schützlingen in seiner Akademie zählte einst auch der spätere Weltranglisten-Erste Novak Djokovic.