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Mehr Sport: Schwimm-WM - Bidermann und Steffen gewinnen Bronze-Medaillen

Paul Biedermann war zufrieden mit Bronze, Britta Steffen nach Platz drei mit der Staffel enttäuscht. Die Olympiasiegerin haderte nicht mit der Medaille, sondern mit ihrer "Trabi"-Zeit. Strahlende Gesichter gab es nach Freiwasser-Silber und Turmsprung-Bronze von Angela Maurer und Sascha Klein.

Paul Biedermann war zufrieden mit Bronze, Britta Steffen nach Platz drei mit der Staffel enttäuscht. Die Olympiasiegerin haderte nicht mit der Medaille, sondern mit ihrer "Trabi"-Zeit. Strahlende Gesichter gab es nach Freiwasser-Silber und Turmsprung-Bronze.

Mit Silber über 25 Kilometer und Bronze vom Turm erreichten Angela Maurer und Sascha Klein die Medaillenziele. Biedermann schwamm über 400 Meter Freistil mit seiner besten Zeit seit Verbot der Wunderanzüge auf Platz drei und war sichtlich zufrieden. "Meine beste Bronzemedaille bis jetzt".

Britta Steffen als Trabi

Auch Steffen war mit der selben Medaille nach der 4 x 100 Meter-Freistil-Staffel, in der Silke Lippok, Lisa Vitting und Daniela Schreiber mit ihr zum Podestrang schwammen, durchaus zufrieden - aber wegen ihrer Zeit geknickt. "Das ist keine Zeit, wenn man Superlative gewöhnt ist. Dann findet man sich nicht mit Mittelklasse ab", sagte die Doppel-Olympiasiegerin nach 54,51 Sekunden als Startschwimmerin des Quartetts. "Das ist schwer von 'nem Super-Auto zurück zu 'nem Trabi. Das ist gerade Britta Steffen, Britta Steffen ist gerade nicht mehr als ein Trabi."

Die Doppel-Weltmeisterin von 2009 war nach ihrem ersten Auftritt bei einem internationalen Langbahn-Wettkampf seit zwei Jahren angegriffen, dagegen strahlte Leistungssportdirektor Lutz Buschkow über das ganze Gesicht. Nachdem Freiwasser-Asse (1-2-1) und Springer (0-1-3) die erwarteten Medaillen geliefert und für eine "optimale" Ausbeute in Woche eins gesorgt hatten, erwischte auch die Beckenmannschaft einen erfolgreichen Auftakt am "Bronzetag".

Kreislaufschock bei Antja Mahn

Auch Bundestrainer Dirk Lange war zufrieden. "Wir sind mit zwei Medaillen gestartet. Insbesondere Paul Biedermann hat der gesamten Mannschaft einen guten Drive gegeben", sagte Lange. Steffens Zeit schrieb er erst einmal der fehlenden Wettkampf-Praxis zu. Der Sieg über 400 Meter ging an Olympiasieger Park Tae-Hwan (Südkorea), die Damen-Staffel entschieden die Niederlande für sich. Bei den Herren holte sich Australien den 4 x 100 Meter Freistil-Titel. In einem Finale ohne deutsche Beteiligung gewann Italiens Schwimm-Diva Federica Pellegrini erneut die 400 Meter Freistil.

Bis zu ihren Einzelstarts hat Steffen noch etwas Zeit. Dagegen sind die Titelkämpfe in Shanghai für Wasserspringer und Springer seit dem Wochenende Vergangenheit. Maurer schaffte es da noch einmal in einer bedenklichen Hitzeschlacht über die Marathondistanz als Zweite hinter Ana Marcela Cunha (Brasilien) ins Ziel. Viele beendeten die Qualen im aufgeheizten ostchinesischen Meer vorzeitig oder wurden von ihren Trainern zur Aufgabe bewegt. Antja Mahn als zweite deutsche Starterin erlitt nach ihrem Renn-Aus gar einen gefährlichen Kreislaufschock.

Im Freiwasser am erfolgreichsten

"Es war nicht mehr zumutbar", sagte Maurer nach knapp fünfeinhalb Stunden und dem härtesten Rennen ihrer langen Karriere. Benjamin Konschak aus Karlsruhe beendete den vom Bulgaren Petar Stoitschew gewonnenen Herren-Wettkampf ebenfalls vorzeitig.

Im Freiwasser war Deutschland die erfolgreichste Nation, im Wasserspringen China. Und wie. Alle zehn zu vergebenen Titel gingen an die Gastgebernation. Sascha Klein war froh, dass er in einem hochspannenden Turm-Finale Bronze sicherte. "Diese Medaille ist sehr geil", sagte der Wasserspringer nach dem intensiven Endkampf.

"Das war ganz schön nervenaufreibend, vor allem weil ich so ein Typ bin, der immer auf die Anzeigetafel guckt", sagte der 25-Jährige und ließ mit einem fein ausgeführten zweieinhalbfachen Salto rückwärts mit zweieinhalb Schrauben den Russen Viktor Minibayev knapp auf Rang vier zurück. Vom Drei-Meter-Brett hatte Wu Minxia gewonnen, Uschi Freitag erreichte belegte mit dem Olympia-Quotenplatz Rang elf.

Phelps mit Fehlstart

Eine ähnliche Dominanz wie China im Springen zeigte Russland im Synchronschwimmen: Sieben Wettkämpfe, sieben Siege. Zum Abschluss ging auch die Freie Kür der Mannschaft an das Ausnahme-Team. Für die 25-jährige Natalia Ishchenko war es der 15. Titel insgesamt und der sechste bei den Wettbewerben in Shanghai. Sechsmal Gold hatte auch der australische Schwimmer Ian Thorpe bei der WM 2001 bejubeln dürfen. Besser war nur US-Superstar Michael Phelps bei den Weltmeisterschaften 2007 mit sieben Siegen.

Startschwimmer Phelps erwischte mit der 4 x 100-Meter-Freistil-Staffel keinen guten Start. Nur Bronze gab es für die Amerikaner. Phelps steigt am kommenden Montag über 200 Meter Freistil ins Becken. Hier will Biedermann den Titel verteidigen und am  14-malige Olympiasieger Revanche für die Final-Niederlage 2009 nehmen.

sportal.de / sportal

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?