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NBA Bulls bezwingen die Celtics, auch Clippers und Pacers mit Siegen


Die Chicago Bulls bleiben nach ihrem Sieg gegen die Boston Celtics das beste Team der NBA, die Clippers beendeten dank Chris Paul ihre schwarze Serie bei den Blazers und die Pacers können in NBA auch noch gewinnen – die Nets hingegen nicht.

Weiter ohne Derrick Rose und weiter erfolgreich: Auch ohne den letztjährigen MVP haben die Chicago Bulls den siebten Sieg im achten Spiel eingefahren und bleiben das beste Team der NBA. Rose musste das vierte Spiel in Folge aussetzen, aber Carlos Boozer und Loul Deng mit jeweils 23 Punkten – Deng hatte auch noch zehn Assists – führten die Bulls zu einem hart umkämpften 89:80-Sieg gegen die Altmeister der Boston Celtics.

Die Bulls verspielten eine 16-Punkte-Führung zu Beginn des dritten Viertels und lagen plötzlich mit 60:61 zurück. Aber ein 12:0-Run beim Stand von 69:69 im letzten Spielabschnitt brachte die Vorentscheidung für die Bulls. Die Dominanz unter den Körben gab den Ausschlag für die Bulls. Boozer und Joakim Noah mit 15 sowie 16 Rebounds dominierten die Bretter, insgesamt waren die Bulls den Celtics mit 52:37 in dieser Kategorie überlegen.

“Wenn man Defense für 22, 23 Sekunden spielt und dann nicht den Rebound bekommt, dann zieht dir das die Energie“, sagte Bostons Paul Pierce nach der Partie laut espn.com. Für die Celtics, bei denen Kevin Garnett auf 18 Punkte und zehn Rebounds kam, war es die vierte Niederlage im fünften Spiel. Mit einem halben Spiel Vorsprung auf die Knicks bleiben sie auf Platz sieben der NBA-Eastern Conference.

Clippers können bei den Blazers doch gewinnen

13 Punkte im letzten Viertel von Chris Paul haben den L.A. Clippers einen knappen 74:71-Erfolg bei den Portland Trail Blazers eingebracht. Und die waren auch nötig, blieb Paul in den ersten drei Vierteln bei sieben Wurfversuchen ohne Punkt und gab nur einen Assist.

“Ich hatte auch vorher schlechte Spiele, also hab ich mich nicht darum gekümmert“, so Paul auf espn.com. “Hätten wir verloren, hätte ich mich schwarz geärgert. Im vierten Viertel geht es um alles.“ Blake Griffin mit 21 Punkten und 14 Rebounds sorgte dafür, dass die Clippers zum ersten Mal seit Dezember 2008 in der NBA wieder bei den Blazers gewinnen konnten, bei denen Nicolas Batum und Jamal Crawford jeweils 19 Zähler markierten.

Dabei lagen die Clippers im zweiten Viertel schon mit 19 Punkten zurück, aber Pauls erster Korb im Schlussabschnitt beim Stand von 60:54 für die Blazers schien die Initialzündung für die Clippers zu sein, die einen 14:3-Lauf hinlegten und das letzte Viertel mit 22:11 gewannen und somit auch die Partie.

Zum Gerücht, dass es demnächst wieder ein NBA-Team in Seattle geben soll, sagte Blazers-Eigner Paul Allen: “Es ist aufregend daran zu denken, dass die NBA zurück nach Seattle kommt und die Rivalität mit den Portland Trail Blazers wieder neu aufleben lässt. Aber es ist für mich noch zu früh, die Dinge weiter zu kommentieren, ohne weitere Details zu kennen.“

Pacers beenden gegen Nets den Negativlauf 

In der dritten Partie des Abends gewannen die Indiana Pacers gegen die Portland Trail Blazers mit 93:88. Bester Schütze auf dem Parkett war einmal mehr Danny Granger, der trotz Schmerzen im linken Knöchel die Pacers mit 32 Punkten nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie zum Sieg führte. “Ich habe eine Menge Eis und viele Schmerzmittel bekommen“, so Granger auf espn.com. “Ich wusste, dass ich nach den Niederlagen heute spielen musste.“

Auf der Gegenseite waren Deron Williams mit 29 Zählern und Kris Humphries mit 24 Punkten und zehn Rebounds die besten Akteure. Aber auch sie konnten die achte Niederlage in Folge für die Nets nicht verhindern – und das, obwohl die Nets gut ins Spiel gekommen waren. Als aber Humphries nach seinem zweiten Foul auf die Bank musste, drehten die Pacers einen 18:29-Rückstand mit einem 15:0-Run in eine Führung. Danach war es eine enge Partie, in der die Pacers letztlich die Oberhand behielten.

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