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NBA: Dallas Mavericks schlagen die New Orleans Hornets

Ohne Jason Kidd und mit einem Dirk Nowitzki außer Form schlugen die Dallas Mavericks die New Orleans Hornets mit 96:81. Beste Werfer bei den Mavs waren Vince Carter und Ian Mahinmi mit 13 Punkten. Bei den Hornets überzeugte Al-Farouq Aminu mit 15 erzielten Punkten.

Trotz einer erneut wenig überzeugenden Leistung von Dirk Nowitzki konnten die Dallas Mavericks gegen schwache New Orleans Hornets vor 20.409 Zuschauern im American Airlines Center mit 96:81 gewinnen. Für die Mavs geht das Auf und Ab, der noch jungen Saison, nach nunmehr vier Siegen und fünf Niederlagen, weiter. Die Hornets kassierten die sechste Niederlage in Folge.

Nowitzki selbstkritisch 

Jason Kidd fehlte aufgrund einer Rückenverletzung. Vince Carter und Ian Mahinmi sollten es richten – und natürlich Dirk Nowitzki. Doch der MVP der letzten Saison hatte früh im Spiel Fouls gesammelt, allein zwei in den ersten vier Minuten. Nowitzki zeigte zudem erneut viele schwache Würfe.

Er kam in 30 Minuten Spielzeit auf nur zehn Punkte. "Wir haben gewonnen. Wenn es nicht so gut läuft, wie bei uns derzeit, dann helfen dir nur Siege“, sagte Nowitzki nach dem Spiel auf espn.com. "Ich muss weiter an mir arbeiten. Ich bin noch nicht da, wo ich sein will. Ich muss die Würfe wieder reinmachen.“

Wenn es beim Superstar nicht läuft, dann muss das Team einspringen. Bis zur Halbzeit hatten elf verschiedene Spieler aufseiten der Mavs getroffen. Am Ende standen nicht nur Vince Carter und Ian Mahinmi mit 13 Punkten vorne, auch Delonte West und Jason Terry hatten immerhin 12 Punkte erzielt, Roddy Beaubois deren 11.

Zu Ende der ersten Hälfte drehten die Mavs auf. Carter spielte groß auf und Dallas holte sieben Punkte in Folge. Dabei stellte sich Carter voll in den Dienst des Teams "Wir sind ein Team, dass wenig eigennützig ist“, so Carter später. Selbst als Dallas im dritten Viertel zehn Würfe in Serie vergab, kamen die Hornets nicht wirklich gefährlich auf.

Jetzt wartet Obama 

Den Mavs reichte somit eine durchschnittliche Leistung, da der Gegner alles andere als stark spielte. Den Hornets fehlten allerdings auch einige wichtige Spieler. Jason Smith fehlte aufgrund eines Todesfalls in der Familie, Eric Gordon (Knie) und Trevor Ariza (Leistenverletzung) fehlten verletzt.

Dazu war es das zweite von drei Spielen innerhalb von vier Tagen. "Es ist zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht leicht für uns. Die Jungs haben Verletzungen, oder fehlen aus persönlichen Gründen“, sagte Hornets Guard Jarrett Jack nach dem Spiel.

Die Mavs können nach dem Sieg etwas Luft holen und sich auf den Montag freuen. Dann erwartet sie US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus, bevor es auf einen Zwei-Tages-Trip in Richtung Detroit geht.

sportal.de / sportal

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