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NBA: Lakers und Heat kassieren Niederlagen - Clippers gewinnen

Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, aktuell dürften sich die Fans der Clippers wie die Könige von Los Angeles fühlen. Dank des Sieges ihres Teams und der anschließenden Niederlage der sonst übermächtigen Lakers liegen die Clippers in der Pacific Division vor dem Stadtrivalen.

Ähnlich wie den Mavericks und Bulls scheint der Ausfall von Chris Paul die Los Angeles Clippers nicht sonderlich zu beeindrucken. Beim 103:91 über die Toronto Raptors waren es Mo Williams und DeAndre Jordan, die für den neunten Saisonsieg sorgten und den kanadischen Gästen somit die achte Niederlage am Stück bescherten.

Williams verbuchte im letzten Viertel die ersten 17 Punkte seines Teams und brachte es am Ende auf 26 Zähler, Jordan legte mit 16 Punkten und 16 Rebounds ein beeindruckendes Double-Double auf das Parkett. "Heute haben wir gut gespielt und ich habe die Bälle genau dort erhalten, wo ich sie hinhaben wollte", resümierte Williams gegenüber espn.com. 

Lakers kassieren dritte Niederlage in Serie

Durch den Sieg haben die Clippers den ersten Platz in der Pacific Division vor dem Stadtrivalen Lakers eingenommen. Die Lakers verloren im Staples Center, also an selber Stelle wo die Clippers zuvor gejubelt hatten, mit 96:98 gegen die Indiana Pacers, bei denen Roy Hibbert trotz gebrochener Nase am Ende auftrumpfte.

Die Blessur hatte er sich bei einem Foul an Kobe Bryant im ersten Viertel zugezogen. "Er hat mich unbeabsichtigt mit dem Ellbogen getroffen", zitierte espn.com Hibbert. "Es tat nicht so weh, allerdings musste ich es erst einmal in der Kabine röntgen lassen." Notdürftig wiederhergestellt kam Hibbert zurück und verbuchte am Ende 18 Punkte und acht Rebounds und war damit einer von sechs Pacers-Spielern, die es auf eine zweistellige Punktzahl brachten.

Bucks ärgert die Heat

Die Milwaukee Bucks haben mit einem überraschenden 91:82 bei der Miami Heat ihren zweiten Auswärtssieg in Folge gefeiert. Entscheidend war dabei vor allem die Defensive, die dafür sorgte, dass Miami nur 37 Prozent der Würfe im Korb unterbringen konnte. Trotzdem brachte es LeBron James auf 28 Punkte und 13 Rebounds, bei den Bucks war Brandon Jennings mit 23 Zählern bester Mann.

sportal.de / sportal

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