HOME

NBA: Neues vom NBA-Transfermarkt

Während viele NBA-Spieler bereits ihren Reisen über den Kontinent zu ihren neuen Teams angetreten haben, stehen die beiden namhaftesten immer noch in der Warteschleife. Um die Dienste Chris Pauls ist die Schlacht in Los Angeles ausgebrochen, bei Dwight Howard heißt es weiter: Bleibt er oder geht er?

Viele Unterschriften unter neuen Verträgen sind bereits getrocknet, doch ausgerechnet bei den namhaftesten Wechselkandidaten trocknet der Füller aus. Weder Chris Paul noch Dwight Howard wissen wohin die Reise vor der Saison geht.

Von Dwight Howard scheint die Öffentlichkeit zumindest zu wissen, was er will. Gegenüber espn.com erklärte ein Insider, der Center habe erklärt, nur bei der Orlando Magic, den New Jersey Nets, den Dallas Mavericks und den Los Angeles Lakers einen längerfristigen Vertrag zu unterschreiben. Orlando hatte zuvor Verhandlungen mit allen 29 Teams angekündigt, sollten sie Interesse zeigen, nun ist ihre Auswahl der Gesprächspartner auf drei begrenzt.

Was bietet Orlando? Und was der Rest?

Zwar könnte sich auch eines der anderen Teams die Dienste für Howard in dieser Spielzeit sichern, mit deren Ende würde jedoch der Vertrag des Centers auslaufen und der Käufer nicht nur ohne Howard, sondern auch die abgegebenen Spielern da stehen.

Und Howard möchte unter Umständen Orlando gar nicht verlassen: "Ich liebe diese Stadt, es gibt keinen Ort der Welt auf dem ich lieber wäre“, erklärte Howard gegenüber espn.com. "Ich will nur sichergehen, dass wir alles dafür tun, Meister zu werden.“ Im Klartext bedeutet dies wohl, sollte die Magic sich entscheidend verstärken, würde Howard auch bleiben.

Vorerst hat das Team Howard allerdings auch die Erlaubnis erteilt, mit den drei Interessenten aus New Jersey, Dallas und Los Angeles zu verhandeln. Von dem Trio erfüllen natürlich die beiden Letztgenannten Howards Kriterien eines Titelanwärters.

Lakers und Clippers kämpfen um Paul

Die Lakers fahren in punkto Verstärkungen weiterhin zweigleisig – nicht nur Howard, sondern auch Chris Paul bleibt weiterhin ein Objekt der Begierde. Zwar hat die NBA ein Angebot der Lakers für nichtig erklärt, Tage später zog man sich auch erst einmal aus den Verhandlungen zurück, doch laut ESPN ist man wieder im Rennen dabei.

Pikanterweise bieten die Lakers nun gegen den Lokalrivalen Clippers, die nach einem Bericht der Los Angeles Times jedoch in einer Sackgasse der Verhandlungen mit der NBA stecken. Die Liga, die im letzten Jahr die New Orleans Hornets übernommen hatte, geht nach ihrem Veto gegen das Lakers-Angebot letzter Woche kein Risiko mehr ein und führt alle Gespräche selbst.

Der Forderung, ihren Spieler Eric Gordon in das Angebot miteinzubeziehen, erteilten die Clippers vorerst eine Absage. „Wir telefonieren nicht in der Gegend herum, um neue Spieler zu verpflichten“, erklärte Clippers-Vizepräsident Neil Olshey gegenüber latimes.com die Haltung seines Clubs. Wenn das Telefon klingele, müsse man jedoch abnehmen und sich anhören, was die Gegenseite zu bieten habe.

Fernandez, Brewer und Barea verlassen Mavs – Nene unterschreibt in Denver

Einer, der sich in Los Angeles nicht mehr respektiert fühlte, schlüpfte derweil erstmals in das Trikot seines neuen Teams: Lamar Odom gab gemeinsam mit Vince Carter seinen Einstand bei den Dallas Mavericks, Corey Brewer und Rudy Fernandez indes wurden an die Denver Nuggets abgegeben. "Dies gibt uns die Gelegenheit, Spieler zu holen, die uns diese Saison helfen können und verschafft uns finanziellen Spielraum fürs kommende Jahr", betonte Manager Donnie Nelson. Brewer und Fernandez treffen in Denver auch auf Center Nene, der einen neuen Vertrag bei seinem alten Club über fünf Jahre und über 67 Millionen Dollar abgeschlossen hat.

Neben den bereits vorher gewechselten Tyson Chandler, Caron Butler und nun Fernandez und Brewer wird Jose Juan Barea ebenfalls nicht mehr bei den Texanern seine Kreise ziehen. Der kleine Aufbauspieler, der bis zum 30. Juni in Dallas unter Vertrag war und in der Finalserie gegen Miami zur großen Stütze avancierte, unterschrieb für vier Jahre und 19 Millionen Dollar bei den Minnesota Timberwolves.

sportal.de / sportal

Wissenscommunity