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NBA: Nowitzki bekommt europäische Verstärkung

Die Dallas Mavericks bleiben weiter auf Erfolgskurs. Die "Mavs" siegten in Detroit mit 95:90. Dirk Nowitzki erzielte 25 Punkte. Neben Nowitzki sorgte bei Dallas vor allem ein französischer Neuling für sensationelle Quoten.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der NBA ihren siebten Saisonsieg gefeiert. Die Texaner gewannen am Sonntag (Ortszeit) bei den Detroit Pistons mit 95:90 und verteidigten damit die Tabellenführung in der Southwest Division. Nowitzki war zwei Tage nach dem 89: 77-Erfolg bei den Minnesota Timberwolves mit 25 Zählern erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft.

Mit ihrem Sieg beendeten die Mavericks die kleine Siegesserie der Pistons. Zuletzt hatte Detroit drei Mal in Folge gesiegt. Nowitzki war bei den Mavericks zwar wieder einmal der entscheidende Spieler, doch neben ihm gibt vor allem der französische Rookie Rodrigue Beaubois Anlass zur Hoffnung. Beaubois vertrat den erneut verletzten Josh Howard mit einer perfekten Leistung. Alle seine Wurfversuche landeten im Korb, 6/6 aus dem Feld, 2/2 von der Dreierlinie, dazu vier Assists und zwei Steals. Das alles in 19 Minuten. Es scheint, als würde Nowitzki bald auch dauerhaft europäische Verstärkung auf dem Court erhalten können. Das Talent hat der 21-jährige Franzose jedenfalls.

Bei den Gastgebern aus Detroit war Rodney Stuckey mit 28 Zählern der erfolgreichste Werfer. Zeit zum Verschnaufen bleibt Nowitzki und Co. nach dem Erfolg nicht. Nach dem siebten Sieg im zehnten Saisonspiel müssen die "Mavs", die in der Southwest Division vor den Houston Rockets (6:4 Siege) an der Spitze liegen, am Montag bei den Milwaukee Bucks zum vierten Auswärtsspiel in Serie antreten.

Beim Meister aus Los Angeles läuft es unterdessen nicht so rund wie bei den Dallas Mavericks. Die Lakers verloren auf heimischem Parkett gegen die Houston Rockets mit 91:101 und haben nun schon drei Niederlagen auf ihrem Konto. Ohne den verletzten Pau Gasol und mit einem angeschlagenen Kobe Bryant, der nur 18 Punkte erzielte, ist also auch der dominante Champion aus der Vorsaison verwundbar. Dagegen dominieren die Phoenix Suns weiter die Western Conference. Amar’e Stoudamire und Steve Nash führten die Suns zu einem knappen 101:100 Sieg gegen die Toronto Raptors. Für die Suns war es bereits der neunte Sieg in dieser Saison.

Damit liegen die Suns (9:2) vor den Portland Trail Blazers (8:3) an der Spitze der Western Conference. Auf Rang drei kommen schon Dirk Nowitzki und die Mavericks (7:3).

DPA/sid/feh

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