VG-Wort Pixel

NBA Starker Nowitzki führt Dallas zum zweiten Saisonsieg


"Alt, langsam und außer Form", seien die Dallas Mavericks, hatte Dirk Nowitzki nach dem katastrophalen Saisonstart mit vier Niederlagen und nur einem Sieg geklagt - nun zeigte der Titelverteidiger erstmals wieder das Gesicht eines Champions.

Die Dallas Mavericks haben sich mit einem 100:87-Erfolg gegen das bisher ungeschlagene Team von Oklahoma City Thunder in der NBA zurückgemeldet und deuteten dabei an, dass in der Mannschaft deutlich mehr Potenzial schlummert, als es der katastrophale Saisonstart vermuten ließ.

"Alt, langsam und außer Form“, sehe der Titelverteidiger derzeit aus, hatte Dirk Nowitzki zuvor noch geklagt, doch im vierten Spiel binnen fünf Tagen widerlegten die Texaner den bisherigen Eindruck und nahmen erfolgreich Revanche für die unglückliche Niederlage in letzter Sekunde gegen Oklahoma City in der vergangenen Woche. Dirk Nowitzki hatte mit 26 Punkten und einer starken Vorstellung maßgeblichen Anteil daran. Dallas verbesserte seine Saisonbilanz auf 2:4-Siege.

Nowitzki: Wir haben eine Menge Potenzial

"Wir werden uns Monat für Monat steigern. Wir sollten im März und April eine gute Mannschaft haben. Aber wir müssen noch Wege finden, um Spiele zu gewinnen. Das Team hat eine Menge Potenzial mit vielen erfahrenen Akteuren, die wissen, wie man spielen muss. Wir können ein sehr gefährliches Team sein", wurde Nowitzki bei espn.com zitiert.

Danach sah es zu Beginn des Spiels nicht unbedingt aus, denn die Mavs kamen nur schwer in Schwung und brachten zunächst zahlreiche Würfe nicht im Ziel unter. Dallas profitierte davon, dass auch Oklahoma City viele Fehler machte. "Uns fehlte von Beginn an die Energie“, beklagte Thunder-Superstar Kevin Durant, mit 27 Punkten bester Werfer seines Teams, bei dallasnews.com.

Nowitzki dreht im dritten Viertel auf 

Und so übernahm Dallas nach ausgeglichenem ersten Viertel im zweiten Durchgang das Kommando. Die Wurfquote wurde stetig besser und als Dirk Nowitzki zu Beginn der zweiten Halbzeit aufdrehte, kippte das Spiel endgültig zu Gunsten der Mavericks. Der Deutsche erzielte zehn seiner 26 Zähler im dritten Viertel und sorgte für eine komfortable 13-Punkte-Führung, die nicht mehr in Gefahr geraten sollte.

Erfreulich aus Sicht der Mavericks war die Tatsache, dass neben Nowitzki mit Shawn Marion (17), Jason Terry (15) und Vince Carter (14) weitere Akteure zweistellig punkteten. Zudem agierten die Mavs unter den Körben wesentlich besser als zuletzt und konnten das Rebound-Verhältnis ausgeglichen gestalten. In den bisherigen Saisonspielen war das eine große Schwäche von Dallas.

Keine Euphorie in Dallas 

In Euphorie wollte trotz des Sieges beim amtierenden Meister niemand verfallen. "Wir haben gerade das Momentum auf unserer Seite, aber das war letzte Woche auch schon einmal so und dann haben wir uns in Minnesota selbst ein Ei ins Nest gelegt. Wir müssen auf diesem Weg weiterarbeiten und den Fokus wahren“, erklärte Coach Rick Carlisle bei espn.com und die Aussagen von seinem Musterschüler Dirk Nowitzki werden daher ganz im Sinne des Trainers sein: "Wie jeder andere muss ich noch viel an mir arbeiten“, erklärte der.

Erste Saisonniederlage für Miami Heat

Miami Heat hat derweil die erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen müssen. Das Team um LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh verlor vor heimischer Kulisse gegen die Atlanta Hawks mit 92:100. Die Gäste drehten mit einem 15:3-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts die Partie. Matchwinner war dabei Tracy McGrady, der 13 Punkte im letzten Viertel erzielte – es war seine beste Punkteausbeute im Schlussabschnitt seit 2008. T-Mac hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Bester Werfer der Hawks war Joe Johnson mit 21 Punkten, James erzielte 28 Zähler für Miami.

San Antonio Spurs verlieren Spiel und Ginobili

Einen Abend zum Vergessen erlebten die San Antonio Spurs im Spiel bei den Minnesota Timberwolves. Zunächst brach sich Shooting Guard Manu Ginobili im zweiten Viertel die Hand und am Ende standen die Gäste nach einer 96:106-Niederlage auch noch mit leeren Händen da. Der Argentinier Ginobili, der mit knapp 20 Punkten pro Partie bisher eine starke Saison gespielt hatte, fällt für unbestimmte Zeit aus. Bei Minnesota ragte einmal mehr Kevin Love mit 24 Punkten und 15 Rebounds heraus, Tim Duncan und Richard Jefferson waren mit jeweils 16 Zählern erfolgreichste Schützen der Spurs.

sportal.de sportal

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker