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OLYMPIA: Ausverkauf: Smith versteigert Goldmedaille

Olympisches Gold zu Geld machen - dieser Devise kommen Sportler weltweit auf immer dreistere Weise nach. Tommie Smith, 200-m-Sprint-Olympiasieger von 1968, hat seine Medaille zur Auktion freigegeben.

Olympisches Gold zu Geld machen - dieser Devise kommen Sportler weltweit auf immer dreistere Weise nach. Tommie Smith, 200-m-Sprint-Olympiasieger von Mexiko-Stadt 1968, hat seine Medaille im Internet zur Auktion freigegeben - Mindestgebot schlappe 500 000 US-Dollar. Der höchste Bieter darf sich zudem über prominenten Besuch freuen: »Wenn jemand diese Medaille wirklich haben will, werde ich sie persönlich überbringen«, sagt der 56-Jährige. Smith war bei den Spielen vor 33 Jahren vor allem wegen seiner Demonstration während der Siegerehrung mit erhobener rechter Faust im schwarzen Handschuh für die »Black-Power-Bewegung« berühmt geworden.

Die Preise fallen

Die emotionale Bindung der Athleten an die Beweise ihrer sportlichen Ruhmestaten scheint tatsächlich immer schwächer zu werden. »Seit ein, zwei Jahren kommen wieder verstärkt Medaillen auf den Markt«, erklärt Ingrid O'Neil, »die Preise fallen«. Die deutschstämmige Amerikanerin unterhält in Vancouver einen florierenden Handel mit olympischen Memorabilia, am Samstag werden auf ihrer 35. Auktion unter 628 Losen alleine 28 Siegermedaillen angeboten, die Schätzpreise liegen zwischen 2000 und 7500 Dollar. Erstmals sind auch zwei nagelneue Ehrenpreise von Sydney 2000 dabei.

»Das ist Wahnsinn«

»Meist sind es Sportler aus den osteuropäischen Ländern, die sofort nach dem Sieg auch materiellen Gewinn machen wollen«, sagt Ingrid O'Neil. Die gelernte Münzhändlerin arbeitet zeitweise mit dem IOC zusammen, das die Sammlerbewegung unterstützt. Das Mindestgebot für das Gold von Tommie Smith hält sie jedoch nicht für realistisch. »Das ist Wahnsinn. Zwar sind Medaillen von so berühmten Sportlern selten, aber ich schätze den Wert auf etwa 7000 Dollar.«

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(