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Radsport: Tour 2011 - Cavendish gewinnt den Zielspurt

Mark Cavendish hat seine Kritiker vorerst einmal wieder zum Schweigen gebracht. Nachdem der Sprinter zuletzt leer ausgegangen war, schlug er nun zurück und holte sich den insgesamt 16. Etappensieg seiner Tour-de-France-Karriere.

Mark Cavendish hat seine Kritiker vorerst einmal wieder zum Schweigen gebracht. Nachdem der Sprinter zuletzt leer ausgegangen war, schlug er nun zurück und holte sich den insgesamt 16. Etappensieg seiner Tour-de-France-Karriere.

Im Ziel der 5. Etappe in Cap Fréhel an der stürmischen Bretagne-Küste spurtete er nach 164,5 Kilometern zum Tagessieg und kämpfte auf einer leicht ansteigenden Zielgeraden den Klassiker-Spezialisten Philippe Gilbert (Belgien) nieder. Auf der von Stürzen überschatteten Etappe verteidigte der Norweger Thor Hushovd sein Gelbes Trikot mit weiter einer Sekunde Vorsprung vor dem Vortagessieger Cadel Evans.

Bei der Siegerehrung war Cavendish die Genugtuung anzusehen. "Das war heute sehr schwierig. Es gibt hier nicht viele Möglichkeiten auf einen Massensprint. Im Finale war ich mit Greipel zusammengestoßen und dachte schon, das wäre es jetzt. Dann habe ich aber noch einmal beschleunigt und ich habe es mit Hilfe meiner tollen Jungs von HTC doch noch geschafft. Ich bin sehr glücklich", freute sich der "Bad Boy" des Pelotons. "Dieser Sieg tut sehr gut", atmete auch sein HTC-Betreuer Erik Zabel auf.

Team-Kollegen ebnen den Sieg

Der Coup von Cavendish war auf kompliziertem Terrain vorbildlich von seinen Team-Kollegen vorbereitet worden. Nachdem im stürmischen Finale ein kleines Loch entstanden war, sah Tony Martin an der 800- Meter-Marke fast wie der mögliche Sieger aus. Aber er bereitete nur das Feld für Cavendish, der seinen Mannschaftskollegen dann noch übersprintete und der Konkurrenz das Nachsehen gab. 3500 Meter vor dem Ziel hatten sich die beiden französischen Ausreißer Jéremy Roy und Thomas Voeckler verbissen gegen die Verfolger gewehrt. Aber gegen die geballte Kraft der Verfolger hatten sie keine Chance.

90 Kilometer vor dem Ziel begann eine Serie von Stürzen. In den ersten folgenschweren Zwischenfall war Janez Brajkovic verwickelt. Der Slowene musste die Tour mit Kopf- und Schlüsselbeinverletzungen aufgeben. Der mit großen Ambitionen gestartete RadioShack-Fahrer war auf flacher Strecke bei relativ niedriger Geschwindigkeit mit weiteren Fahrern zu Fall gekommen. Er verletzte sich am Kopf, wurde kurz versorgt, bandagiert und versuchte weiterzufahren. Es hatte aber keinen Zweck: Brajkovic stieg vom Rad in den Krankenwagen.

Contador stürzt

Kurz danach stürzte Contador, konnte aber sofort wieder aufsteigen. Nach einer kurzen Aufholjagd erreichte der Spanier, den bereits im Lauf der 1. Etappe ein Massensturz gestoppt hatte, wieder das Feld. Der dreimalige Tour-Champion verletzte sich leicht an der Schulter.

54 Kilometer vor dem Ziel kam auch Ex-Weltmeister Tom Boonen zu Fall. Obwohl der Belgier über heftige Schmerzen in der rechten Schulter klagte und das Gesicht vor Schmerzen verzog, fuhr er weiter und kämpfte gegen die Disqualifikation wegen Zeitüberschreitung. Im Ziel hatte er mehr als 15 Minuten auf den Tagessieger eingebüßt. Vor dem Boonen-Unfall hatte ein Begleit-Motorrad einen weiteren Sturz im Feld verursacht, dem der Däne Niki Sörensen zum Opfer gefallen war.

Die Streckenführung durch die Bretagne - besonders auf den letzten 40 Kilometern - dürfte nicht im Sinne der Hauptdarsteller gewesen sein. Enge Sträßchen, schmale, nicht optimal gesicherte Dorf-Durchfahrten mit vielen Kurven kennzeichneten das Finale, in dem die Sturzgefahr lauerte. Die Veranstalter machten eine symbolische Verbeugung vor dem fünffachen Toursieger Bernard Hinault, dessen Heimatort Yffiniac passiert wurde. Der Bretone, seit Jahren in Diensten der Tour-Organisatoren, war 1985 der letzte französische Toursieger.

sportal / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(