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Schach: Kopf gegen Chip

Der Kampf Mensch gegen Maschine geht von Samstag an in die nächste Runde: Schachweltmeister Wladimir Kramnik tritt gegen das Schachprogramm "Deep Fritz" an.

Dann spielt Weltmeister Wladimir Kramnik aus Russland in Bonn gegen das weltweit führende Schachprogramm "Deep Fritz" um eine Million Dollar. Schauplatz ist die Bundeskunsthalle, in der bis zum 5. Dezember sechs Partien ausgetragen werden. Das Antrittsgeld für Kramnik beträgt 500.000 Dollar. Gewinnt der Champion das ungleiche Duell, wird die Summe verdoppelt. Seine Chancen beurteilte der Moskauer vorsichtig: "Die Maschine ist klarer Favorit. Ständig wird das Monster verbessert, aber ich denke, dass ich meinen unglaublich starken Gegner immer noch bekämpfen kann."

"Deep Fritz" ist ein Erzeugnis der Hamburger Softwarefirma ChessBase. Vor vier Jahren erreichte Kramnik im Königreich Bahrain gegen einen Vorläufer des Computers ein 4:4-Unentschieden. Spektakulär verlor Kramniks Vorgänger auf dem Schachthron, Garri Kasparow, 1997 in New York gegen den IBM-Rechner "Deep Blue".

Weitere Infos und der Spielplan auf der offiziellen Website

DPA / DPA

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