Skispringen Neujahrsspringen-Organisatoren verstimmt über Schmitt-Kritik


Martin Schmitts Kritik an der Schanzenanlage in Garmisch-Partenkirchen hat bei den Organisatoren des Neujahrsspringens für Verstimmung gesorgt.

Martin Schmitts Kritik an der Schanzenanlage in Garmisch-Partenkirchen hat bei den Organisatoren des Neujahrsspringens für Verstimmung gesorgt. "Wir sind geknickt. Schmitt hat derzeit Frust, weil es bei ihm nicht läuft. Aber er sollte seinen Frust nicht an anderen auslassen", sagte Hansjörg Rieß, Pressesprecher des Organisationskomitees (OK), dem "Münchner Merkur".

Schmitt hatte auf der Tournee-Eröffnungspressekonferenz in Oberstdorf erklärt, die Schanze sei veraltet und berge Gefahren. "Wir haben jetzt bei der Vierschanzentournee überall moderne Anlagen, nur Garmisch-Partenkirchen hängt nach. Unten im Radius kann das richtig gefährlich werden", lautete das vernichtende Urteil des viermaligen Weltmeisters aus Furtwangen.

Umbaupläne

Nach Angaben des OK-Präsidenten Toni Guggemoos liegen in der Olympia-Stadt von 1936 seit einem Jahr Pläne in der Schublade, die Schanze und den Sprungturm komplett neu zu bauen. Die Kosten für das Projekt werden mit drei bis fünf Millionen Euro veranschlagt.

Bürgermeister Thomas Schmid schwebt eine ähnliche Anlage wie in Innsbruck vor. "Es soll nicht nur sportlich passen, sondern auch architektonisch und touristisch eine Attraktion darstellen", sagte er. Allerdings sei frühestens in drei Jahren mit der Realisierung zu rechnen.

DPA

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