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Verletzung bei Totilas: Karriereende für das teuerste Dressur-Pferd der Welt

Totilas wird keine Profi-Wettkämpfe mehr bestreiten. Nach vielen Verletzungen muss die Karriere des teuersten Dressur-Pferdes der Welt beendet werden. Es ist der Schlusspunkt einer Geschichte voller Hoffnung und Enttäuschung.

Totilas Karriere ist zuende

Viele Verletzungen, große Enttäuschung: Totilas Karriere ist zuende. Die Verbindung mit Matthias Alexander Rath wollte nach vielen Verletzungen nie so klappen wie erwartet.

Die Karriere des teuersten Dressurpferdes der Welt ist beendet: Totilas wird nicht mehr in den Sport zurückkehren. Diesen Entschluss der Besitzergemeinschaft aus der Familie Linsenhoff-Rath und Paul Schockemöhle gab die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) am Dienstag bekannt. 

"Diese Entscheidung ist der Familie gewiss schwer gefallen, aber wir halten diesen Schritt für klug und richtig", sagte FN-Sportchef Dennis Peiler. "Leider stand die gemeinsame sportliche Karriere von Matthias Alexander Rath und Totilas von Beginn an unter keinem glücklichen Stern."

Totilas' Wert: zehn Millionen Euro

Paul Schockemöhle und Raths Stiefmutter Ann-Kathrin Linsenhoff hatten den Hengst 2010 für geschätzte zehn Millionen Euro aus den Niederlanden nach Deutschland geholt. Zuvor hatte Totilas mit Edward Gal dreimal Gold bei den Weltmeisterschaften in den USA gewonnen.

Ähnliche Erfolge konnte Rath mit dem Pferd nicht erzielen. Ein internationaler Titel blieb dem Paar verwehrt. Nur bei der EM 2011 und nun 2015 startete das Duo für Deutschland. In der fünfjährigen Partnerschaft war das Pferd häufig verletzt. Bei der EM in Aachen wurde Totilas wegen eines Knochenödems vor den Einzelwettbewerben zurückgezogen.

DPA

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