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Tour de France, 5. Etappe: Voeckler überrascht alle

Der Angriff von Lance Armstrong auf das Gelbe Trikot ist ausgeblieben. Der französische Außreißer Thomas Voeckler lag mit seiner Taktik goldrichtig und gewann die fünfte Etappe der Tour de France. Armstrong liegt damit weiter 22 Hundertstelsekunden hinter dem Gesamtführenden Fabian Cancellara. Alberto Contador bleibt Dritter.

Lance Armstrong legte bei seinem Angriff auf den Tour-Thron eine Pause ein, stattdessen sorgte Thomas Voeckler für den ersten französischen Sieg bei der 96. Tour de France. Der 30-Jährige vom Team Bouygues Telecom rettete nach 196,5 km von Le Cap d"Agde nach Perpignan einen Vorsprung von sieben Sekunden vor dem heranstürmenden Feld ins Ziel. Zweiter wurde der Russe Michail Ignatijew vor dem britischen Star Mark Cavendish. Milram-Sprinter Gerald Ciolek wurde Fünfter.

"Was für ein Tag für mich. Der Sieg ist ein Traum. Ich habe erst 300 Meter vor dem Zielstrich wirklich daran geglaubt", meinte Voeckler. Unzufrieden war dagegen Ciolek, der mit dem Feld nicht mehr herangekommen war: "Erst ein Sturz, dann auch noch ein Defekt - heute ist alles gegen mich gelaufen."

Klöden bleibt bester Deutscher

Armstrong brachte einen Tag nach dem Sieg im Mannschaftszeitfahren das Gelbe Trikot des Schweizer Olympiasiegers Fabian Cancellara nicht in Gefahr. Damit trug der Zeitfahr-Spezialist zum fünften Mal in Folge das Gelbe Trikot. Der Rückstand des Amerikaners beträgt weiterhin nur 22 Hundertstelsekunden. Bester Deutscher bleibt Andreas Klöden 23 Sekunden zurück auf Platz vier. Tony Martin (0:52) ist Achter und verteidigte das Weiße Trikot des besten Nachwuchsprofis.

Lange Zeit lief auf der fünften Etappe alles auf eine Sprintankunft hinaus. Das Peloton unterschätzte bei der Aufholjagd auf die sechs Flüchtlinge, die bereits 15 km nach dem Start das Weite gesucht hatten, allerdings den Rückenwind und kam nicht mehr rechtzeitig heran. So kam es nicht zu der erwarteten "One-Man-Show" von Mark Cavendish, der bereits zwei Etappen gewonnen hatte.

"ManXpress" Cavendish baute durch den dritten Platz trotzdem seine Führung im Kampf um das Grüne Trikot mit nun 96 Punkten weiter aus. "Das Grüne Trikot zu gewinnen, wäre ein Traum. Das ist ein Zeichen für Konstanz", meinte der Mann von der Isle of Man, der in den letzten beiden Jahren bei der Tour jeweils aufgegeben hatte.

Ovationen für Voeckler

Die großen Ovationen gehörten aber Voeckler. Der Franzose war bereits nach 15 km ausgerissen und hatte 5 km vor dem Ziel den entscheidenden Angriff gewagt. Voeckler hatte bereits 2004 für Furore gesorgt, als er zehn Tage im Gelben Trikot gefahren war. Langeweile kam auch auf der fünften Etappe nicht auf. Nachdem lange Zeit eine sechsköpfige Gruppe mit dem französischen Ausreißerkönig Voeckler das Rennen bestimmt hatte, drückte das Peloton 70 km vor dem Ziel bei kräftigem Seitenwind mächtig auf das Tempo. Insbesondere das Saxo-Bank-Team um Cancellara und Armstrongs Astana-Mannschaft setzten das Mannschaftszeitfahren vom Vortag quasi fort und versuchten das Feld zu sprengen, was ihnen auch gelang.

Diesmal waren die Topfavoriten aber auf der Hut. Alberto Contador, Titelverteidiger Carlos Sastre und der Vorjahreszweite Cadel Evans, die auf der dritten Etappe noch bei einer Windkanten-Attacke nicht aufgepasst und 41 Sekunden auf Armstrong verloren hatten, waren diesmal im Vorderfeld vertreten.

Die großen Leidtragenden waren dabei Sprint-Ass Tom Boonen (Belgien) und der Niederländer Robert Gesink. Ausgerechnet als die Post abging, kam Gesink zu Fall und Kokainsünder Boonen, der erst einen Tag vor dem Tour-Start seine Teilnahme eingeklagt hatte, verlor wegen eines Defekts den Anschluss.

Fortsetzung auf spanischen Boden

Am Donnerstag wird die Tour auf spanischem Boden fortgesetzt. Auf der sechsten Etappe von Gerona nach Barcelona stehen 181,5 km auf dem Programm. Das Ziel liegt dabei auf dem Olympia-Hügel Montjuic. Da die letzten fünf Kilometer ansteigend verlaufen, könnten die Klassikerspezialisten zum Zug kommen.

Große Veränderungen im Gesamtklassement sind aber in der spanischen Metropole nicht zu erwarten. Das dürfte sich einen Tag später ändern bei der Bergankunft in Andorra-Arcalis, wo 1997 Jan Ullrich seinen Grundstein zum Toursieg legte. "Nach der Etappe entsteht eine neue Situation", meinte Armstrong mit Blick auf die interne Teamhierarchie.

Stefan Tabeling und Thomas Bachmann/SID / SID

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(