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Tour de France: Tony Martin sieht sich beim Zeitfahren als Favorit

Vor dem Einzelzeitfahren am Mittwoch bei der 100. Tour de France zeigt sich Radprofi Tony Martin optimistisch. Für den Zeitfahr-Weltmeister wäre alles andere als ein Sieg "zutiefst enttäuschend."

Radprofi Tony Martin hat sich vor dem ersten Einzelzeitfahren der 100. Tour de France selbst zum großen Favoriten ausgerufen. "Ich bin extrem selbstsicher - alles andere als ein Sieg wäre zutiefst enttäuschend", sagte der zweifache Zeitfahr-Weltmeister vor dem Kampf gegen die Uhr am Mittwoch über 33 Kilometer zwischen Avranches und dem am Atlantik gelegenen Kloster Mont Saint Michel.

"Ich bin noch ein bisschen zuversichtlicher als vor der vergangenen WM", sagte der Wahlschweizer, der den ersten Tour-Ruhetag im idyllisch gelegenen Schlosshotel Domaine Bretesch in der Bretagne verbrachte. Den augenblicklichen Tour-Spitzenreiter Christopher Froome nannte er als Hauptkonkurrenten für Mittwoch.

Gesundheitlich fühlt sich der 28-Jährige, der weiter an seinen Verletzungen des Sturzes auf der ersten Etappe leidet, auf dem Weg der Besserung. "Der Heilungsverlauf ist sehr gut, ich habe immer weniger Bandagen", sagte Martin am Montag. Die tiefe Fleischwunde am Ellenbogen hat ihm am meisten zugesetzt. "Sie wird bis Paris nicht mehr zuheilen. Das wichtigste ist, dass keine Infektion reinkommt", erklärte er weiter. 2011 gewann er seine bisher einzige Touretappe.

jat/DPA / DPA

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