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US-Open: Für Schüttler war das Achtelfinale wieder Endstation

Wieder einmal war das Achtelfinale Endstation für Rainer Schüttler: Er verlor bei den Regenspielen von New York gegen den Holländer Schalken in vier Sätzen.

Tennisprofi Rainer Schüttler ist im Achtelfinale der US Open ausgeschieden. Der Australian-Open-Finalist unterlag am Donnerstag (Ortszeit) 1:6, 6:4, 3:6, 4:6 gegen den Niederländer Sjeng Schalken, der im Vorjahr in New York das Halbfinale erreicht hatte. Bereits im Achtelfinale von Wimbledon hatte der Hesse gegen Schalken verloren, der nun im Viertelfinale auf den US-Amerikaner Andy Roddick trifft. Gescheitert ist auch Wimbledon-Sieger Roger Federer aus der Schweiz.

Schwache Leistung

Schüttler zeigte insgesamt eine enttäuschende Leistung mit 57 leichten Fehlern. Bei der Fortsetzung der am Mittwochabend abgebrochenen Begegnung beendete der 27-Jährige mit einem Aufschlagverlust den misslungenen ersten Satz. Erst danach fand Schüttler etwas besser in die von vielen Grundlinienduellen geprägte Partie. Nach einem Break zum 4:3 holte er sich den zweiten Satz, ließ dann aber wieder nach und schlug auch zu schwach auf. Folge war der Verlust des dritten Durchgangs, im vierten verspielte Schüttler eine 2:0-Führung umgehend. Nach 2:31 Stunden nutzte Schalken gleich seinen ersten Matchball zum dritten Sieg im vierten Vergleich gegen Schüttler.

Wimbledon-Sieger Federer schaffte gegen den Argentinier David Nalbandian auch im fünften Vergleich als Profi keinen Sieg und verlor 6:3, 6:7 (1:7), 4:6, 3:6. Der Wimbledon-Finalist des vergangenen Jahres bekommt es nun mit dem Marokkaner Younes El Aynaoui zu tun, der den Spanier Carlos Moya 7:6 (7:4), 7:6 (9:7), 4:6, 6:4 besiegte.

Agassi im Viertelfinale

Die attraktivste Viertelfinal-Paarung am Freitag ist das Duell zwischen French-Open-Sieger Juan Carlos Ferrero aus Spanien und dem Australier Lleyton Hewitt, der 2001 US-Open-Sieger war. Ferrero rang Routinier Todd Martin aus den USA mit 6:2, 6:4, 3:6, 5:7, 6:3 nieder. Leichter tat sich Hewitt beim 4:6, 6:2, 6:4, 6:2 gegen Paradorn Srichaphan aus Thailand. Andre Agassi trifft nun auf den Argentinier Guillermo Coria, dem er zuletzt im Viertelfinale der French Open auf Sand unterlegen war. Coria gewann 6:2, 6:3, 4:6, 6:2 gegen den Schweden Jonas Björkman.

Bei den Damen Capriati im Halbfinale

Bei den Damen stehen bereits die Halbfinal-Paarungen fest. Dabei gibt es zwei amerikanisch-belgische Vergleiche zwischen Lindsay Davenport und Kim Clijsters sowie Jennifer Capriati und Justine Henin-Hardenne.

Die Viertelfinals verliefen am Donnerstag alle einseitig: Die Weltranglisten-Erste Clijsters siegte 6:1, 6:4 gegen die Französin Amélie Mauresmo, Davenport gewann 6:4, 6:0 gegen die Argentinierin Paola Suarez. Capriati war beim 6:1, 6:3 gegen die Italienerin Francesca Schiavone ebenso ungefährdet wie French-Open-Siegerin Henin-Hardenne beim 6:2, 6:3 über die Russin Anastasia Myskina. Zum Auftakt des elften Turniertages hatten Myskina und Schiavone zunächst noch ihre Achtelfinals beendet.

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