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US Open: Mama-Gefühle und Verletzungs-Panik

Lindsay Davenport spielt seit langem mal wieder ein richtig gutes Grand-Slam-Turnier. Bei den US Open steht sie in der dritten Runde, was sie auch ihrem kleinen Sohn verdankt. Novak Djokovic hatte weniger Glück - der Serbe verletzte sich bei seinem Sieg gegen Arnaud Clement.

Die Lokalmatadoren und Ex-Sieger Andy Roddick und Lindsay Davenport stehen bei den US Open der Tennisprofis in der nächsten Runde. Roddick gewann sein Auftaktmatch am Mittwoch (Ortszeit) in New York 6:2, 6:2, 6:2 gegen den Franzosen Fabrice Santoro. Der Sieger von 2003 trifft in der zweiten Runde auf den Letten Ernests Gulbis, der im Vorjahr im Achtelfinale stand.

Davenport erreichte auf den Tag genau 17 Jahre nach ihrem Debüt in Flushing Meadows bereits die dritte Runde. Die 32-Jährige, die 1998 bei den US Open triumphierte, besiegte die Russin Alisa Kleibanowa 7:5, 6:3. Damit steht die einstige Nummer eins erstmals seit zwei Jahren wieder unter den letzten 32 bei einem Grand-Slam-Turnier. Davenports einjähriger Sohn Jagger war beim abendlichen Erfolg seiner Mutter im Arthur-Ashe-Stadium. Nächste Gegnerin ist die letztjährige Wimbledon-Finalistin Marion Bartoli aus Frankreich.

Vorjahresfinalist Novak Djokovic gab Entwarnung, nachdem er bei seinem 6:3, 6:3, 6:4-Auftaktsieg gegen den Franzosen Arnaud Clément umgeknickt war. Der Olympia-Dritte aus Serbien ließ nach der Schrecksekunde im dritten Satz seinen linken Fuß bandagieren.

Djokovic erklärte nach der Partie jedoch, er habe keine Schmerzen. Der Australian-Open-Sieger zeigte sich zuversichtlich, sein Zweitrundenspiel gegen den Amerikaner Robert Kendrick am Freitag ohne Probleme absolvieren zu können.

DPA

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