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Wintersport: Björgen und Northug feiern Siege in Kuusamo

Marit Björgen hat auch die Verfolgung über 10 Kilometer gewonnen und den Erfolg im aus den drei Kuusamo-Wettbewerben bestehenden Ruka-Triple perfekt gemacht. Ihr Pendant bei den Herren war Petter Northug, der einen Doppelsieg feierte. Derweil erlebte Axel Teichmann das größte Debakel seiner Karriere.

Tobias Angerer griff beim Material daneben, Axel Teichmann erlebte das größte Debakel seiner 13-jährigen Weltcup-Karriere: Deutschlands Langläufer haben auch am zweiten Saison-Wochenende nicht in die Erfolgsspur gefunden, während Marit Björgen den Hattrick bei den Damen einfuhr und Petter Northug einen Doppelsieg feierte.

Im Handicap-Rennen über 15 Kilometer lief Angerer zum Abschluss des Weltcups im finnischen Kuusamo als 16. klar am erhofften ersten Top-Ten-Platz der Saison vorbei. "Ich bin enttäuscht, denn ich wollte noch weit nach vorne kommen. Aber ich habe den falschen Ski gewählt", sagte Angerer.

Björgen und Northug als strahlende Sieger

Norwegens Ski-Königin Marit Björgen krönte ihren Gala-Auftritt unweit des Polarkreises mit dem Sieg-Hattrick. Wie im Sprint und am Vortag über fünf Kilometer war die viermalige Weltmeisterin von Oslo auch im letzten Wettbewerb des Ruka-Triples nicht zu schlagen. Nicole Fessel sorgte als 13. über zehn Kilometer für das beste deutsche Ergebnis.

Bei den Herren glänzte Björgens Landsmann Petter Northug als Doppelsieger über zehn und 15 Kilometer. Im abschließenden 15-Kilometer-Klassik-Rennen setzte sich der mehrfache Langlauf-Weltmeister in 38:41,5 Minuten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor dem Schweizer Dario Cologna durch. Rang drei sicherte sich Northugs Teamkollege Eldar Rönning mit 20,6 Sekunden Rückstand.

Keine Chance für Teichmann

Teichmann hatte am Samstag mit Rang 74 über zehn Kilometer ein Debakel erlebt wie zuvor erst einmal in seiner Laufbahn. Vor zwei Jahren war der Thüringer in Davos über 15 Kilometer ebenfalls 74. geworden. "Es hat gar nix gepasst. Das Rennen hat mir heute noch in den Beinen gesteckt", berichtete Teichmann, nachdem er im Handicap-Rennen noch auf Rang 42 vorgelaufen war.

"Bei Axel ging gar nichts, das hat man von Beginn an gesehen. Da war keine Dynamik drin. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass der Ski nicht stimmte", sagte Bundestrainer Jochen Behle. Trübsal wollte Teichmann, der die Tour de Ski als Saisonziel auserkoren hat, dennoch nicht blasen. "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich muss noch ein bisschen an meiner Skating-Technik arbeiten. Klassisch bin ich im Soll", bilanzierte er.

Einzig Fessel läuft im Soll

Wie er schielt auch Angerer nicht auf den Gesamt-Weltcup, sondern will einzelne Highlights setzen. In Kuusamo gelang ihm dies noch nicht. Nach Platz 14 über zehn Kilometer am Samstag hatte sich der Bayer für das Verfolgerrennen einiges ausgerechnet, büßte am Ende jedoch sogar Boden ein.

"Ich hatte ein glattes und ein stumpfes Brett zur Auswahl. Ich habe das falsche gewählt", berichtete er. Für den weiteren Saisonverlauf ist er dennoch zuversichtlich: "Das Feuer ist da, und es macht auch wieder Spaß."

Bei den Damen genügt in Abwesenheit von Evi Sachenbacher-Stehle, die am Sonntag ihren 31. Geburtstag feierte, derzeit nur Nicole Fessel höheren Ansprüchen. Die Oberstdorferin lief in allen drei Wettbewerben des Wochenendes in die Punkteränge. "Ich bin im guten Mittelfeld und denke, dass ich noch einen Sprung nach vorne machen kann", sagte Fessel.

sportal.de / sportal

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(