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Wintersport Skiflug - Kranjec gewinnt beim Heimweltcup - Freund und Freitag in den Top Ten


Nicht nur Herzklopfen gab es für Richard Freitag und Severin Freund, sondern beim Skiflug-Weltcup auch Plätze unter den ersten zehn. In Planica siegte Robert Kranjec, Anders Bardal dürfte dagegen die große Kristallkugel sicher haben.

20.000 Fans in Planica bejubelten den Heimsieg des Lokalmatadoren Robert Kranjec, Severin Freund und Richard Freitag kamen beim slowenischen Skiflug-Weltcup auf die Ränge sieben und acht.

Als Sieger durfte sich auch der Norweger Anders Bardal fühlen, der für den Gewinn der Großen Kristallkugel beim Saisonfinale am Sonntag nur noch einen Sprung absolvieren muss.

"Das war eine Gaudi und hat richtig Spaß gemacht, auch wenn der zweite Sprung nicht ganz so gut war. Wir haben unser Top-Ten-Ziel wieder erreicht", sagte Freitag nach Sprüngen auf 208,5 und 205 Meter. "Ich komme mit dem Fliegen besser zurecht, das ist schon mal ein Fortschritt. Auch wenn ich oben etwas Geschwindigkeit verloren habe", sagte der 20-Jährige.

Bardal so gut wie durch

Noch weiter ging es für seinen Zimmerkollegen Freund, der auf 210 und 212 Meter kam. "Im unteren Bereich habe ich ein bisschen was vertan. Aber man lernt mit jedem Flug etwas dazu", sagte der 23-Jährige und bekannte: "Es ist bei jedem Sprung noch Herzklopfen dabei."

Freunds Rückstand auf den überragenden Kranjec betrug 36,3 Punkte. Der Weltmeister verwies mit 227,5 und 215 Metern den Schweizer Simon Ammann auf Rang zwei. Dritter wurde Martin Koch aus Österreich. Dessen Landsmann Gregor Schlierenzauer wurde nur Fünfter und hat bei einem Rückstand von 100 Punkten auf Bardal nur noch theoretische Chancen auf den Gesamtsieg. Dafür müsste er das Finale am Sonntag, für das die besten 30 Springer des Winters qualifiziert sind, gewinnen - und Bardal nicht antreten.

Wank mit einem 200er

Einen überzeugenden Wettkampf lieferte erneut auch Andreas Wank ab. Der Oberhofer katapultierte sich im Finale mit 203 Metern noch vom 20. auf den 14. Platz. "Bei mir ist derzeit ein bisschen Nervenkitzel dabei, weil ich Probleme im Anlauf habe. Da kommt immer ein kurzer Angstgedanke. Umso schöner, dass es so weit gegangen ist. Denn jeder 200er ist etwas Besonderes", sagte Wank. Im ersten Durchgang war der 24-Jährige auf 192 Meter gekommen.

Michael Neumayer als 31. und Stephan Hocke auf Rang 35 verpassten dagegen das Finale. "Ich war schön auf Höhe, bin dann aber bei etwa 120 Metern voll runtergefallen. Da weiß man dann: Der Sprung ist gelaufen", berichtete Neumayer nach seinem Versuch auf 184 Meter.

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