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Triumph in Oberhof: Neuner spielt mit der Konkurrenz

Schnell, schneller, Neuner: Mit einer unglaublichen Laufleistung hat sich Magdalena Neuner am Sonntag in Oberhof ihren 28. Weltcupsieg geholt. Auch drei Fehlschüsse konnten die Rekord-Weltmeisterin nicht stoppen.

Zwei Abschieds-Siege für Magdalena Neuner, ein Sprint-Erfolg durch Arnd Peiffer und ein dritter Rang von Dauerbrennerin Andrea Henkel beim Biathlon-Volksfest in Oberhof. Für die deutschen Skijäger könnte die Heim-WM in Ruhpolding jetzt schon beginnen.

Während Andrea Henkel bis Olympia 2014 weitermachen will, ist Magdalena Neuner 52 Tage vor Beginn des finalen Höhepunktes ihrer glanzvollen Karriere schon in weltmeisterlicher Form. Bei der vorweggenommenen WM-Generalprobe am Grenzadler spielte die Doppel-Olympiasiegerin am Sonntag im Massenstart mit der Konkurrenz und feierte trotz dreier Strafrunden einen phänomenalen Sieg vor der Norwegerin Tora Berger und ihrer Teamkollegin Andrea Henkel.

Zwei Tage nach ihrem Sprinterfolg flog Neuner im dichten Schneegestöber auf Raketen-Ski unter den Füßen über die 12,5 Kilometer und ließ sich am Ende von den 25.500 begeisterten Zuschauern feiern. "Toll, dass ich mich hier, wo ich meinen ersten Weltcupsieg gefeiert habe, mit einem Sieg verabschiede. Das war mein Plan und der ist aufgegangen", sagte die Rekord-Weltmeisterin nach ihrem 28. Weltcuperfolg. Im Ziel nahm sie eine riesige Sektflasche als Belohnung in Empfang.

In den Einzelrennen nicht zu stoppen

Auch die Männer haben durch den Sprintsieg von Arnd Peiffer am Samstag bewiesen, dass sie mit dem hohen Erwartungsdruck umgehen können. Denn Oberhof ist mit seinen 100.000 Zuschauer, deren ohrenbetäubendem Lärm und immensen Ansprüchen ein Vorgeschmack auf Ruhpolding. "Die Schießeinlagen hier bei dem ganzen Lärm, das ist eine gute Generalprobe für die WM", sagte Neuner angesichts des einzigartigen Flairs in der Skiarena am Grenzadler.

Einmal mehr stand Neuner, die am 5. Januar 2007 in Oberhof ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, im Mittelpunkt. Nachdem sie noch in der Staffel mit vier Strafrunden für einen Blackout gesorgt hatte, war sie in den Einzelrennen nicht zu stoppen. Im Sprint brillierte sie mit fehlerfreiem Schießen, im Massenstart war sie in der Loipe von keiner Konkurrentin zu stellen. "Ich habe gemerkt, dass ich läuferisch sehr gut drauf bin und noch Körner für die Schlussrunde habe", sagte die Sportlerin des Jahres. Sie baute ihre Führung im Gesamtweltcup vor Darja Domratschewa auf 39 Punkte aus.

Auch Andrea Henkels Formkurve zeigt nach oben. Nach Platz fünf im Sprint schaffte sie am Sonntag erstmals in dieser Saison den Sprung auf das Podest. "Ich bin ganz froh, dass es endlich geklappt hat und hoffe ich, dass ich jetzt noch besser im Schwung komme", sagte die 34 Jahre alte Olympiasiegerin, die ihre Karriere bis zu den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi fortsetzen wird.

Spätstarter Peiffer zündete den Turbo

"Oberhof hat genau das bestätigt, was wir schon vorher wussten. Wir haben zwei starke Frauen, die aus eigener Kraft aufs Podium laufen können - mit einer überragenden Magdalena Neuner. Danach klafft eine große Lücke", sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang. "Bei den Männern haben wir eine kompakte Gruppe, aus der einige vorn mehr oder weniger mitlaufen können."

Bei den Männern zündete Spätstarter Peiffer auf seiner Lieblingsstrecke endlich den Turbo. Der Niedersachse kommt wie in der vergangenen Saison erst nach dem Jahreswechsel so richtig in Schwung. "Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin", erklärte der Sprint-Weltmeister. Er sieht nicht nur sich, sondern das gesamte Team mit Blick auf die WM gut gerüstet. "Ich glaube, wir sind in diesem Jahr extrem stark. Das spricht auch für unsere Vorbereitung und konsequente Arbeit, das zahlt sich jetzt so langsam aus", sagte der 24-Jährige.

Sandra Degenhardt, DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(