VG-Wort Pixel

Kurz vor den Feiertagen Amazon-Mitarbeiter streiken – Kommen Weihnachtspakete nun zu spät?

Eine Fahne der Dienstleisungsgewerkschaft Verdi hängt vor einem Amazon-Standort
Mitarbeiter des Online-Händlers Amazon haben an mehreren Standorten ihre Arbeit niedergelegt
© Rolf Vennenbernd / DPA
Verdi hat im Streit um eine tarifvertragliche Bezahlung mit Amazon zum Streik aufgerufen: Nur wenige Tage vor den Feiertagen haben Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Laut Amazon sollen Weihnachtsgeschenke trotzdem rechtzeitig ausgeliefert werden.

Mitarbeiter des Online-Händlers Amazon haben an mehreren Standorten ihre Arbeit niedergelegt. Im hessischen Bad Hersfeld ließen Mitarbeiter ab dem frühen Morgen ihre Arbeit ruhen. Eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi rechnete mit etwa 500 Beteiligten. In Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen habe der Streik gestern Abend kurz vor Mitternacht begonnen, sagte ein Verdi-Sprecher. Er rechne mit etwa 500 Beteiligten in Rheinberg und 300 Teilnehmenden in Werne. 

Der Streik soll bis einschließlich Heiligabend andauern

Verdi hatte an verschiedenen Standorten zu Streiks aufgerufen. Ziel sei die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels sowie der Abschluss eines Tarifvertrages für gute und gesunde Arbeit. Der Ausstand solle bis einschließlich Heiligabend andauern. 

Amazon teilte mit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterdes Konzerns profitierten bereits von "exzellenten Löhnen, exzellenten Zusatzleistungen und exzellenten Karrierechancen". Oberste Priorität seien deren Gesundheit und Wohlbefinden. Die Aktionen hätten keine Auswirkungen auf Kundenlieferungen, der allergrößte Teil der Beschäftigten arbeite ganz normal.

fis DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker