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Verkehrsrechtsanwältin Frau Pichler, haben Sie Verständnis für Raser und Falschparker?

In der Branche anerkannt: Pichlers bisherige Kanzlei Karsten & Pichler wurde von anderen Anwälten oft empfohlen. Seit Kurzem hat sie sich der ebenfalls oft genannten Kanzlei Voigt angeschlossen
In der Branche anerkannt: Pichlers bisherige Kanzlei Karsten & Pichler wurde von anderen Anwälten oft empfohlen. Seit Kurzem hat sie sich der ebenfalls oft genannten Kanzlei Voigt angeschlossen
© Alina Emrich und Kiên Hoàng Lê
Fachanwältin Inka Pichler über Raser, Radfahrer und Rechtsschutzversicherungen. Plus: die besten Kanzleien für Privatmandanten – ob es um Streit mit dem Arbeitgeber, im Verkehr oder in der Familie geht.

Frau Pichler, haben Sie als Verkehrsrechtsanwältin Verständnis für Raser und Falschparker?
Als Juristin verteidige ich die Rechtsordnung. Das ist keine Frage der Sympathie. Jede Bürgerin, jeder Bürger hat Anspruch auf die bestmögliche juristische Beratung und ein faires Verfahren. Es wäre eine totale Waffenungleichheit, wenn ein Laie Richter, Staatsanwalt, Versicherung oder gegnerischen Anwälten ohne Unterstützung gegenüberstünde.

Man muss also nicht selbst gern schnell fahren, um Temposünder zu verteidigen?
Nein. Eine Familienrechtlerin muss ja auch nicht geschieden sein.

Sind denn Geschwindigkeitsverstöße die häufigsten Fälle?
Da ist einer in der 30er-Zone mal 40 gefahren oder hat außerorts ein Schild übersehen. Solche Ordnungswidrigkeiten, solche Bußgeldverfahren, haben wir sehr, sehr häufig. Vielen Mandanten geht es da ums Prinzip. Da droht ein Punkt in Flensburg. Den will man einfach nicht haben, weil die Weste bisher weiß war.

Das Geschehen auf den Straßen fest im Blick: Inka Pichler, 44, Fachanwältin für Verkehrsrecht in Wiesbaden
Das Geschehen auf den Straßen fest im Blick: Inka Pichler, 44, Fachanwältin für Verkehrsrecht in Wiesbaden
© Alina Emrich und Kiên Hoàng Lê

Tempoverstöße werden durch Messungen nachgewiesen. Was kann ein Anwalt da denn überhaupt machen?
Es gibt viele unterschiedliche Messverfahren, die nicht alle ausgereift sind. Es gibt viele Anhaltspunkte dafür, dass immer wieder Ergebnisse falsch sind. Warum soll man sich dagegen nicht wehren?

Im Zeitalter der Digitalisierung sollte es doch simpel sein, das Tempo einwandfrei zu messen.
Im Gegenteil! Die Technik ist für den Autofahrer eine Blackbox. Deswegen haben Gerichte in den vergangenen Jahren häufig entschieden, dass der Betroffene über seinen Anwalt das Recht hat, die Messdateien einzusehen. Man muss nicht blindlings glauben, dass die auf dem Blitzerfoto ausgedruckte Geschwindigkeit stimmt. Für die Verhängung eines Fahrverbots macht es aber einen Unterschied, ob die Messung von 42 km/h stimmt oder ob es 39 km/h waren. Es sind auch schon Messgeräte ganz aus dem Verkehr gezogen worden.

Sind Ihre Mandanten nicht ziemliche Rechthaber?
Nein, der Bußgeldkatalog hat sich so oft geändert, da wollen viele in der Beratung wissen, ob das wirklich seine Ordnung hat. Für manche geht es auch um sehr viel. Im Bußgeldrecht drohen Fahrverbote zwischen einem und drei Monaten. Da haben etwa Berufskraftfahrer schlicht Angst um ihre Existenz. Eine Einstellung des Verfahrens ist zwar unwahrscheinlich, aber wir haben das Handwerkszeug, um im Verlauf ein Fahrverbot abzuwenden.

Hat die Verschärfung des Bußgeldkatalogs zu mehr Streitigkeiten geführt?
Ja, es sind mehr Fälle geworden. Das liegt auch an einer veränderten Haltung vieler Bürger. Früher sagte man: Oh, da war ich wohl zu schnell, und hat bezahlt. Nach den Wirren der vergangenen Jahre, dem Hin und Her bei der Gültigkeit der Bußgeldkataloge, sagen viele nun: Ich glaube dem Staat nicht mehr, ich lasse das über-prüfen. Das Regelwerk ist tatsächlich schwer zu durchschauen. Wann genau wird der Führerschein nun entzogen? Wie lang genau sind die Verjährungsfristen für Punkte?

Gut für Ihre Zunft, aber ein schlechtes Zeugnis für die Politik.
Wir sind gefragter denn je.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich zum Anwalt gehe?
Das kommt darauf an, ob der Anwalt nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz abrechnet oder ein Honorar vereinbart, etwa nach Stundensätzen oder Pauschalen. Vereinfacht gesagt: Ein Verfahren mit der Bußgeldbehörde kostet nach Vergütungsgesetz rund 400 Euro. Wenn die Sache vor Gericht geht, etwa ein Gutachter gebraucht wird, dann kann das auch auf bis zu 2000 Euro steigen. Wir haben unseren Preis, aber man kann auch mit uns reden, um hohe Kostenrisiken zu vermeiden. Manchmal ist es zum Beispiel sinnvoll, erst mal die Akte zu holen und dann über das weitere Vorgehen zu beraten.

Spielt es bei den Verfahren eine Rolle, ob man rechtsschutzversichert ist?
Die meisten Mandaten haben eine Verkehrsrechtschutz-Police. Wer nicht versichert ist, neigt eher dazu, das Bußgeld gleich zu bezahlen, weil es oft geringer als unsere Vergütung ist. Auch die Kosten für Messgutachten sind vielen Selbstzahler-Mandanten zu hoch.

Also lohnt sich eine Versicherung?
Ja. Auch bei Unfällen ist so eine Police sinnvoll. Die Versicherungen kürzen immer häufiger ihre Leistungen. In den Schadensabteilungen sitzen Spezialisten, denen Sie als normaler Bürger nicht gewachsen sind. Dazu kommt der Einsatz künstlicher Intelligenz. Da schicken Sie ein Gutachten hin, das zunächst von einer Software geprüft wird. Dann bekommen Sie ein 15-seitiges Schreiben, was alles nicht bezahlt wird. Das ist ohne Anwalt überhaupt nicht zu handeln.

Die Corona-Zeit hat viele gestresst. Hat das auch zu einer größeren Gereiztheit im Straßenverkehr geführt?
Im Lauf der Pandemie sind die Unfallzahlen zunächst gesunken. Zum Glück ist die Zahl der Verkehrstoten heute auf dem niedrigsten Niveau seit Aufzeichnung der Daten. Seit Januar ändert sich das Bild. Die Menschen sind wieder unterwegs. Die Unfallzahlen sind in die Höhe geschossen. Wenn ich mir angucke, was bei uns hier auf dem Tisch landet, dann stelle ich fest: Die Aggressivität ist gestiegen.

Aber warum?
Meine Theorie: Die Leute haben sich während der Pandemie in ihren persönlichen Rechten eingeschränkt gefühlt und pochen deswegen jetzt im Straßenverkehr umso mehr darauf. Zum Beispiel: Ich erzwinge mir meine Vorfahrt. Solche Fälle haben deutlich zugenommen. Früher ließ man einfädeln, heute pocht man auf sein Recht. Alle sind gereizter.

Liegt das auch an der sich ändernden Mobilität?
Im Straßenverkehr sollte es eigentlich ein Miteinander geben. Im Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung wird die gegenseitige Rücksicht angemahnt. Wenn ich in meine Akten schaue, dann ist aber mein Eindruck: Es herrscht immer mehr Gegeneinander auf deutschen Straßen. Während der Pandemie sind viele aufs Fahrrad umgestiegen, aber die Infrastruktur kommt nicht hinterher. Radwege enden im Nichts, Fahrspuren werden umgewidmet. Wer morgens wieder ins Büro pendelt, braucht nun deutlich länger. Da wird der Radfahrer für den Autofahrer zum Feindbild …

… und umgekehrt.
Nur wenn es nun zu Unfällen kommt, sind die Radfahrer schlechter geschützt. Dazu kommt noch der Boom der E-Bikes. Viele Autofahrer unterschätzen deren Geschwindigkeit. Bei den typischen Abbiegeunfällen wäre der Radfahrer früher nie so schnell gewesen, und der Autofahrer hätte es vor ihm noch geschafft. Das Miteinander muss neu gelernt werden.

Auch mit den oft kaum hörbaren Elektroautos?
Ja, sie sind sehr leise. Aber erfreulicherweise ist uns da noch keine erhöhte Unfallzahl aufgefallen. Aber da gibt es andere, neue Probleme …

Nämlich?
Elektroautos als Dienstwagen sind durch die vergünstigte Besteuerung eine ganz tolle Sache. Viele Unternehmen wollen auch klimaneutral werden und stellen ihren Fuhrpark komplett um. Wenn ein Mitarbeiter den E-Dienstwagen aber zu Hause laden will, steckt man plötzlich mitten im Miet- oder Wohneigentumsrecht. Es ist gar nicht so einfach, eine Ladesäule oder Wallbox durchzusetzen.

Kann ich von meinem Arbeitgeber ein Elektroauto verlangen? Und umgekehrt: Darf er mir es aufzwingen?
Es kommt auf die Verträge an. Der Arbeitgeber hat das Recht, die Auswahl zu begrenzen. Das konkrete Modell ist dann oft Verhandlungssache, wenn die vorgegebene Leasingrate eingehalten wird. Immer häufiger sind auch Diensträder im Angebot. Eine neuere Entwicklung sind Mobilitätsbudgets. Die Mitarbeiter können immer wieder entscheiden, ob sie im jeweiligen Monat Bahn oder Auto nutzen wollen. Das Auto dann oft in der Form eines Auto-Abos oder als Corporate Carsharing.

Lange Zeit war der Dienstwagen ein Prestigeobjekt.
Ja, das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Es ist oft noch immer so in den Vorstadtsiedlungen: Alle drei Jahre will ich ein moderneres Auto als mein Nachbar. Früher waren das oft große Limousinen oder Kombis. Heute ist es häufig ein SUV. Die Richtlinien der Firmen sind deutlich flexibler geworden.

Flottenmanagement ist eines Ihrer Themen. Warum haben Sie sich für das Fachgebiet des Verkehrsrechts entschieden?
Unter Juristen heißt es oft: Verkehrsrecht könne jeder, mal eine Unfallregulierung, mal ein Geschwindigkeitsverstoß – das seien doch keine großen Herausforderungen. Aber das stimmt überhaupt nicht, im Gegenteil. Wir sind quer durch alle Rechtsgebiete unterwegs: Schadenersatz, Strafrecht, Sozialrecht. Das ist unheimlich vielfältig. Ich habe mich vom ersten Tag an darauf spezialisiert und meine Nische gefunden.

Ist Verkehrsrecht nicht eine ziemliche Männerdomäne?
Ja, leider. Im Verkehrsrecht braucht man Engagement, Feingefühl und Fachwissen. Beides können Frauen wie Männer haben. In den Fortbildungen, die ich gebe, sehe ich allerdings überwiegend Männer. Viele meiner Kollegen haben eine ausgesprochene Affinität zu Kraftfahrzeugen. Ich allerdings auch! Ich habe mir mein Studium verdient, indem ich unter anderem in einer Autowerkstatt gearbeitet habe.

Die besten Kanzleien

Kündigung? Scheidung? Unfall? Die stern-Liste versammelt von Arbeits- bis Verkehrsrecht die Experten, die von anderen Anwälten empfohlen werden

Familienrecht

Überregional

  • BRP Renaud und Partner, Frankfurt a. M., Stuttgart
  • BSKP, Berlin, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Frankfurt a. M., Freiberg, Heilbronn, Ludwigsburg, Magdeburg, Riesa, Stuttgart
  • Eisenmann Wahle Birk & Weidner, Dresden, Stuttgart
  • Haibach Rechtsanwälte und Notar a. D., Frankfurt a. M., Gießen, München
  • Hecker Werner Himmelreich, Berlin, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Stuttgart

Norden

  • Kristen Kraeft van Lier, Hamburg
  • Rechtsanwalt Bernd Kuckenburg, Hannover
  • Reinke & Partner, Worpswede
  • Rembert.Rechtsanwälte, Hamburg
  • RPK Perleberg-Kölbel, Hannover
  • Saathoff Habe Bühre, Oldenburg
  • Schneider Stein & Partner, Hamburg, Kiel
  • Töbelmann Hannover § Gezork, Bremen

Westen

  • Aachener Kanzlei für Familienrecht– Martina Mainz-Kwasniok, Aachen
  • Anwaltskanzlei Schnitzler, Euskirchen
  • Anwaltskanzlei Vera Knatz, Frankfurt a. M.
  • ASP Rechtsanwälte, Düsseldorf, Krefeld
  • Bender & Ruppel, Wetzlar
  • Dr. Endemann & Partner, Münster
  • Dr. Kleffmann & Partner, Hagen
  • Dr. Kogel & Mast, Aachen
  • Eimer Heuschmid Mehle, Bonn
  • Hauß Nießalla Härdle, Duisburg
  • Kanzlei Kofler, Neu-Bamberg
  • Kanzlei Ruth Handelmann, Aachen
  • Koch & Börsch, Köln
  • Kutschka Rechtsanwälte, Rödermark
  • Mohr Rechtsanwälte, Gießen
  • Rechtsanwalt Dr. Peter Becker, Münster
  • Rechtsanwälte Trautmann, Mainz
  • Rechtsanwältin Dr. Antje Bamberg, Düsseldorf
  • Rechtsanwältin Monika Luchtenberg, Düsseldorf
  • Rechtsanwältin Petra R. Gartz, Mönchengladbach
  • Rivet Lentz Koene, Köln
  • Szary Westerath & Partner, Mönchengladbach
  • Vogelgesang & Clausius, Saarbrücken
  • Weil + Di Cato, Marburg
  • WHL Weiss Hippler Leidinger, Düsseldorf

Süden

  • Anwaltskontor– Ćavar Erb von Langsdorff, München
  • Bergschneider & Wolf, München
  • Dr. Tomforde, Damm, Teupke, München
  • EBK Rechtsanwälte, Heidelberg
  • Garlipp & Kollegen, München
  • Gwinner Groß Grandel, Augsburg
  • Hartman-Hilter Rechtsanwälte, München
  • Heinzel & Neupert, Nürnberg
  • Hellwig & Partner, Regensburg
  • Kanzlei Berndt, Böblingen, Rottweil, Stuttgart
  • Kanzlei für Familien- und Erbrecht Eber Schäder Gebhardt Fuchs, München
  • Kanzlei Hubertus 4, München
  • Kanzlei Monika Hamm, München
  • Krebs Köllner, München
  • Lauer und Harthun, München
  • Medert & Morsch, Schwetzingen
  • Pöhlmann & Frank, München
  • Pötter Rechtsanwaltskanzlei, München
  • RDS Roglmeier Demirci, München
  • Rechtsanwalt Alexander Ganz, Mannheim
  • Rechtsanwältin Dr. Undine Krebs, München
  • Rechtsanwältin Ursula Kalbhenn-Hofmann, Landshut
  • Rechtsanwaltskanzlei Ott, Geisenhausen
  • Riethmüller Voerste Dr. Wagner, Augsburg, Diedorf
  • Rosset, Merz & Partner, Freiburg i. Br.
  • Ruck Mehrle, Stuttgart
  • Steinmann Rechtsanwälte, Bamberg
  • v. Rochow & Partner, Hersbruck, Nürnberg

Osten

  • Advocatae Kanzlei Berlin, Berlin
  • Betz Rakete Dombek, Berlin
  • Böing & Tiemann, Plauen
  • Borgolte und Deutschmann, Berlin
  • Fiedler Zmija & Partner, Berlin
  • Freitag & Voigt, Beelitz
  • Junggeburth & Becker, Berlin
  • Kärgel de Maizière & Partner, Berlin
  • Kucklick dresdner-fachanwaelte.de, Dresden
  • Meyer-Götz Oertel & Kollegen, Dresden
  • Noltemeier Niederl Beger-Oelschlegel, Dresden
  • Raue, Berlin
  • Rechtsanwalt J. Christoph Berndt, Halle (Saale)
  • Rechtsanwalt Robert Herwig, Berlin
  • Rechtsanwaltskanzlei Bümlein, Berlin
  • Rechtsanwaltskanzlei Monika Maria Risch, Berlin
  • Rechtsanwaltskanzlei Sylvia Weiße, Beucha (Brandis), Leipzig
  • von Kiedrowski Caspary, Berlin
  • Wendelmuth Rechtsanwälte, Falkensee

Arbeitsrecht (für Arbeitnehmer*innen)

Überregional

  • AfA Rechtsanwälte, Bamberg, Berlin, Frankfurt a. M., Kühlungsborn, Nürnberg
  • Dr. Gloistein & Partner, Halle (Saale), Schleswig
  • Gleiss Lutz, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, München, Stuttgart
  • Gönnheimer & Zander, Darmstadt, Mannheim, Neustadt
  • Kliemt, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, München
  • Schindele Gerstner & Collegen, Dresden, Landshut, Rosenheim
  • Schwegler Rechtsanwälte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., München, Oldenburg
  • Ulrich Weber & Partner, Frankfurt a. M., Köln, Stuttgart
  • Vangard, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, München

Norden

  • Arbeitsrechtskanzlei Hamburg, Hamburg
  • Behrens & Partner, Hamburg
  • Dette Nacken Öğüt und Kollegen, Bremen
  • Dr. Bertelsmann & Gäbert, Hamburg
  • FHM Fuhlrott Hiéramente & von der Meden, Hamburg
  • Gaidies Heggemann & Partner, Hamburg
  • Hillmann & Partner, Oldenburg
  • Müller-Knapp Hjort Wulff Partnerschaft, Hamburg, Kiel
  • Rugekrömer, Hamburg

Westen

  • Bender & Ruppel, Wetzlar
  • Büdel Rechtsanwälte, Frankfurt a. M.
  • CNH Anwälte, Essen
  • Decruppe & Kollegen, Köln
  • ebl factum, Frankfurt a. M.
  • Franzmann. Geilen. Brückmann., Frankfurt a. M.
  • Fringspartners, Düsseldorf
  • Kanzlei Thon & Partner, Offenbach
  • Krebühl Biere Rechtsanwälte, Frankfurt a. M.
  • Küttner, Köln
  • Mansholt & Lodzik Schäfer Raane Cornelius, Darmstadt, Viernheim
  • Meisterernst Düsing Manstetten, Münster
  • Mewes Rechtsanwälte, Gießen, Krefeld
  • Pflüger Rechtsanwälte, Frankfurt a. M.
  • Rechtsanwalt Jürgen Schreiber, Marburg
  • Rechtsanwalt Rainer Zulauf, Oberursel (Taunus)
  • Rechtsanwaltskanzlei Baumfalk, Kerpen, Witten
  • RPO Rechtsanwälte, Köln
  • Schütte, Lange & Kollegen, Wiesbaden
  • Silberberger.Lorenz, Düsseldorf
  • Steiner Mittländer Fischer, Frankfurt a. M.
  • Thür Werner Sontag, Köln
  • Uhlenbruch Rechtsanwältinnen und Rechtsanwalt, Köln
  • Wurll Jasper + Kollegen, Düsseldorf

Süden

  • Anwaltsbüro Hegarhaus, Freiburg i. Br.
  • Anwaltskanzlei Bauer, München
  • Bartl & Weise, Stuttgart, Weil der Stadt
  • Bronhofer & Partner, München
  • dkm Rechtsanwälte, München
  • Dr. Fettweis & Sozien, Freiburg i. Br.
  • Dr. Held & Marx, Reutlingen
  • Dr. Rockinger Riechers Schloder Haider, Regensburg
  • Ficht, Dr. Reitenspiess und Kollegen, Nürnberg
  • Gnann, Thauer & Kollegen, Freiburg i. Br.
  • Hofsäß + Partner, Karlsruhe
  • Kanzlei Huber.Mücke.Helm, München
  • Lawbox Kessler Winkelmeyr Neubauer, Bamberg
  • Leschnig & Coll., Würzburg
  • Manske & Partner, Ansbach, Nürnberg
  • Schlatter Rechtsanwälte, Heidelberg, Mannheim
  • Seebacher.Fleischmann.Müller, München
  • Staudacher Annuß Arbeitsrecht., München
  • Weinmann Götz Strahl, Regensburg
  • Wolff Schultze Kieferle, München

Osten

  • Betz Rakete Dombek, Berlin
  • dka Rechtsanwälte, Berlin
  • Kanzlei Dreißiger, Berlin
  • Rechtsanwaltskanzlei Igor Münter, Leipzig
  • Steinkühler, Berlin

Medizinrecht

Überregional

  • OK Rechtsanwälte, Bensheim, Berlin, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart

Norden

  • Fischer & Hellbardt, Flensburg
  • Rechtsanwaltskanzlei Matthias Teichner, Hamburg

Westen

  • Kanzlei Dr. Roland Uphoff, Bonn
  • Plagemann Rechtsanwälte, Frankfurt a. M.
  • Quirmbach & Partner, Köln, Montabaur, Wiesbaden

Süden

  • Lübbert Rechtsanwälte, Freiburg i. Br.
  • Preißler Ohlmann & Partner, Fürth
  • Putz Sessel Soukup Steldinger, München

Osten

  • Dr. Schultze-Zeu, Manthei & Kollegen, Berlin
  • Kanzlei Heynemann, Berlin

Verkehrsrecht

Überregional

  • Dr. Eick & Partner, Berlin, Bochum, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hamm, Hannover, München
  • Eisenmann Wahle Birk & Weidner, Dresden, Stuttgart
  • ETL Kanzlei Voigt, Berlin, Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Dortmund, Dresden, Erfurt, Essen, Frankfurt a. M., Fulda, Hamburg, Hannover, Kassel, Koblenz, Köln, Landshut, Leipzig, Lübeck, Magdeburg, Mannheim, München, Münster, Neubrandenburg, Potsdam, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart
  • Momberger & Niersbach, Düsseldorf, Nesselwang
  • Schah Sedi und Schah Sedi, Köln, München, Tessin

Norden

  • Hillmann & Partner, Oldenburg
  • Mielchen & Coll., Hamburg
  • Posikow Kehren, Hamburg
  • Steinbach & Partner, Neumünster

Westen

  • Advomano, Hagen, Iserlohn
  • Brück Rechtsanwälte, Mettmann
  • Görgen & Dötsch, Andernach
  • Grossek & Meier-van Laak, Aachen
  • Höfle Schmidt Eilers, Groß-Gerau
  • Jansen Rossbach, Neuwied
  • Kasten & Pichler, Wiesbaden
  • Knab Azzola & Partner, Wiesbaden
  • Knabben Schmitz Seelhorst & Partner, Köln
  • Krall Paulussen & Partner, Mönchengladbach
  • Lenhart Leichthammer Rechtsanwälte, Frankfurt a. M.
  • Rapräger Rechtsanwälte, Saarbrücken
  • Rechtsanwalt Andreas Krämer, Frankfurt a. M.
  • Rechtsanwalt Yves Junker, Köln
  • Rechtsanwaltskanzlei Achim Mettlach, Köln
  • Schmitz & Lehnen, Aachen, Kerpen
  • SSR Sieger + Kersting, Solingen

Süden

  • Anwaltskanzlei Waldkirch – Frommherz Karlin Welteroth Kasper Latzel Weber, Waldkirch
  • Dr. Endress & Partner, Nürnberg
  • Dr. Häcker & Kollegen, Aschaffenburg
  • Dr. Hufnagel Rechtsanwälte, Aschaffenburg
  • Ficht, Dr. Reitenspiess und Kollegen, Nürnberg
  • Kanzlei im alten Pfarrhaus La Malfa, Emmendingen
  • Kanzlei Milutin Zmijanjac, Schorndorf
  • Kanzlei Timm, München
  • Kobel & Schweyer, München, Neuburg
  • Melzer & Bosshard-Melzer, München
  • Pitz Ellinger & Kollegen, Stuttgart
  • Schmidtke & Kollegen, München

Osten

  • HL Rechtsanwaltskanzlei Handschumacher, Berlin
  • Klopsch & Partner, Rostock
  • Rechtsanwalt Michael Rudnicki, Berlin
  • Roth Partner, Dresden, Freital

Die Methode

Wie die besten Anwaltskanzleien ermittelt wurden

Mehr als 165.000 Anwälte bieten in über 50.000 Kanzleien Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland ihre Dienste an. Wie soll man da als Normalmensch den richtigen finden? Nach Studium und Staatsexamen gibt es keinen TÜV und keine Tests für Juristen. Orientierung vermittelt allenfalls der Fachanwaltstitel, aber auch den haben etwa 45.000 Rechtsberater. Der stern hat deshalb diejenigen gefragt, die sich am besten in dem unübersichtlichen Markt auskennen: die Anwälte selbst. Sie erleben die Kollegen und wissen, wer vor Gericht und in Verhandlungen das Beste rausholt.

stern Siegel
stern Siegel
© stern

Die Studie

Partner der Untersuchung ist das renommierte Marktforschungsinstitut Statista, das weltweit Rankings und Top-Listen ermittelt. Zunächst wurde eine Liste von Anwälten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Regionen recherchiert. Diese Stichprobe wurde mithilfe der Register der regionalen Rechtsanwaltskammern, des Anwaltsverzeichnisses des Deutschen Anwaltvereins und über Recherchen auf Webauftritten von Kanzleien erstellt. Darüber hinaus konnten sich weitere Anwälte zur Teilnahme direkt registrieren. So wurden 30.272 Juristen zu einer Onlinebefragung eingeladen, die vom 4. Oktober bis zum 26. November 2021 lief. Jeder Teilnehmer konnte pro Rechtsgebiet bis zu zehn Kanzleien für Privatmandanten empfehlen. Gefragt wurde bewusst nicht nach einzelnen Personen, sondern nach Kanzleien, weil dort eher eine umfassende und durch-gehende Betreuung zu erwarten ist. Die Teilnehmer konnten ihre eigene Kanzlei selbstverständlich nicht nennen.

Das Ergebnis

Insgesamt 4506 Teilnehmer haben 19 718 Empfehlungen gegeben. Der stern nennt die besten 200 Kanzleien aus vier Fachgebieten – von Arbeitsrecht bis Verkehrsrecht. Weitere Listen aus anderen Rechtsgebieten veröffentlicht zeitgleich das Wirtschaftsmagazin "Capital". Die Empfehlungen gelten nicht für Unternehmen, sondern für private Mandanten. Auch wenn es sich um eine Expertenbefragung handelt, so wurde doch eine Mindestanzahl von Bewertungen festgelegt – in der Regel zehn, abhängig von der Größe des Rechtsgebiets. Auf die Bestenliste haben es nur Kanzleien geschafft, die überdurchschnittlich oft empfohlen wurden. Der stern gibt so eine Orientierungshilfe, wo Mandanten hohe Kompetenz erwarten können – das bedeutet keine Abqualifizierung aller übrigen Kanzleien.

Transparenz

Die stern-Redaktion arbeitet für ihre Studien nur mit Partnern hoher Expertise. Diese bringt Statista mit. Das unabhängige, international tätige Marktforschungsinstitut ist für eine Vielzahl von Auftraggebern tätig. Die Neutralität der Datenerhebung und -analyse ist aber immer gewährleistet. Über den Fragebogen und die Studienkriterien hat die stern-Redaktion entschieden. Keine Kanzlei konnte sich um die Berücksichtigung in der Studie bewerben oder die Aufnahme in die Liste beeinflussen.

Die ausgezeichneten Anbieter haben die Möglichkeit, für ihre Außendarstellung ein stern-Siegel zu erwerben. Genauere Infor-mationen zu den Bedingungen dieser Siegel finden Sie hier

Erschienen in stern 21/2022

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