HOME

"Die Höhle der Löwen": Dieser Maschmeyer-Deal ist schon wieder geplatzt

In der ersten Folge der "Höhle der Löwen" versprach Carsten Maschmeyer den Gründern von "Volatiles" eine halbe Million Euro für ihre smarten Leuchtwände. Doch der Deal kam nicht zustande, wie der Gründer verrät.

Volatiles in "Die Höhle der Löwen"

Volatiles beim Pitch in "Die Höhle der Löwen"

MG RTL D

Mit einer Wand aus smarten Lichtmosaiken, die sich per Smartphone steuern lassen, brachte das Start-up Volatiles die "Höhle der Löwen" zum Leuchten. In der Show gab's den Deal mit Carsten Maschmeyer, doch schon kurz darauf platzte die Zusammenarbeit. "Der Deal kam im Nachhinein doch nicht zustande", erklärte Volatiles-Gründer Florian Nübling der "Gründerszene". "Letztendlich konnten Herr Maschmeyer und ich uns nicht einigen. Wir haben nicht zueinander gefunden."

Über weitere Details schweigt sich der Gründer aus, doch schon in der Sendung hatte es unterschiedliche Auffassungen über die Unternehmensbewertung gegeben. Nübling wollte für ein Investment von 500.000 Euro eigentlich nur zehn Prozent der Firmenanteile abgeben, doch das war Maschmeyer zu wenig.

Vor den TV-Kameras einigten sich Gründer und Löwe letztlich auf 20 Prozent, was die Firmenbewertung halbiert hätte. "Allerdings ist das, was während der Show passiert, auch eher eine unverbindliche Zusage als ein sicheres Investment", sagt Nübling zur Gründerszene. Bereits vor etwa zwei Monaten sei klar gewesen, dass nichts aus dem in der TV-Aufzeichnung vereinbarten Deal werde. Das sei zwar schade, "aber zumindest profitieren wir trotzdem vom Werbeeffekt der Show".

Die Höhle der Löwen ist nicht das Ende von Volatiles

Auch ohne Löwen-Deal sollen die Glasmosaikflächen mit den smarten LED-Leuchten zum Erfolg werden. Drei Jahre hat die Entwicklung gedauert, inzwischen hat das Berliner Start-up zehn Mitarbeiter. Als Kunden stellen sich die Volatiles-Macher Hotels, SPAs, Restaurants und Bars vor, aber auch wohlhabende Privatkunden.

Noch in diesem Jahr präsentiert sich Volatiles auf Messen in der Schweiz und in Dubai. Im mittleren Osten hat Volatiles nach eigenen Angaben auch schon nennenswerte Verkäufe erzielt. Dass Volatiles dahin geht, wo das Geld für Luxus da ist, ist kein Zufall. Denn das Produkt ist nicht günstig: Ein Quadratmeter der Leuchtmodule kostet 5000 Euro. 

Carsten Maschmeyer in der "Höhle der Löwen"
bak
Themen in diesem Artikel