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Interview

Plankpad-Erfinder bei "DHDL": "Planken ist extrem effizient - aber ich fand die Übung langweilig"

Planken - also der Unterarmstütz - soll vor allem die Körpermitte Trainieren und somit auch vor Rückenschmerzen schützen. Blöd nur, dass die Übung echt langweilig ist. Das fand auch André Reinegger - und erfand das Plankpad.

Fitnesstrainer Nikolas Matthies testes ein Balance-Board namens "Plankpad"

stern: Planken ist ja ein Trend – was genau steckt dahinter?

André Reinegger: Bei der Plank Übung (Unterarmstütz), werden viele wichtige Muskelgruppen des gesamten Körpers gleichzeitig trainiert. Vor allem wird die Körpermitte, also vordere und hintere Rumpfmuskulatur trainiert, was in der heutigen Zeit besonders wichtig ist. Planken ist ein Trend, weil die Übung extrem effizient ist und wenige Minuten täglich ausreichen, um schnell Erfolge zu sehen und zu spüren.

Also hilft Planken, um den Rücken zu stärken. Wer beruflich ständig sitzt, kennt ja das Problem mit den Rückenschmerzen...

Ich habe in meinen Job in meiner Webagentur selbst viel zu viel gesessen und bekam starke Rückenschmerzen. Ich habe alles Mögliche versucht um diese in den Griff zu bekommen. Vom Planken habe ich am meisten profitiert. Die Plank Übung ist aber sehr langweilig – finde ich – und nicht dynamisch. 

"Die Höhle der Löwen" zum Lesen: Die zweite Ausgabe des Magazins zur Sendung erscheint am 13.November 2018. Hier können Sie das Heft portofrei bestellen.

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Plankpad in der Höhle der Löwen 

Wie sind sie auf die Idee für das Plankpad gekommen?

Da ich durch meinen Job im interaktiven Bereich unterwegs bin, war recht schnell die Idee geboren, ein Fitness Gerät mit einer App zum Planken zu entwickeln. Zuerst nur mit unterschiedlichen Prototypen für mich selbst, aber als ich gemerkt habe wie viel mehr Spaß ich dadurch an der Übung hatte und wie viel motivierter ich war, war damit die Idee geboren eine weitere Firma nur für diesen Bereich zu gründen.

Mit dem Gang in die Höhle der Löwen soll das Plankpad jetzt durchstarten. Wie haben Sie sich auf den DHDL-Auftritt vorbereitet?

Ich selbst gar nicht! Ich mag es nicht, Texte auswendig zu lernen. Ich mag es spontan und habe meine Präsentation daher auch nicht vorher eingeübt. Ich kenne mein Produkt, ich weiß was es darüber zu berichten gibt und ich glaube nicht, dass mich irgendeine Frage aus dem Konzept bringen könnte. Was ich vorbereitet habe, ist lediglich das Set für die Präsentation. Ich habe ein paar Roll-Up Displays und das Packageing in den Druck gegeben.

Der beste Tipp für andere Gründer?

Machen, machen, machen. Fehler sind dein bester Freund, denn die bringen dich voran. Und niemals aufgeben, am Ende kommt der Erfolg und man freut sich, dass man etwas durchgezogen hat, wo andere längst aufgegeben hätten.

Fitnesstrainer Nikolas Matthies testes ein Balance-Board namens "Plankpad"
kg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.