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ROSTdelete: Wie gut funktioniert der Rostentferner aus "Die Höhle der Löwen" wirklich?

Robert Lehmkuhl machte aus der Not eine Tugend und entwickelte einen kompostierbaren Metallentroster, der ohne giftige Säuren auskommt. Ob sein Produkt im Test überzeugen kann, hat der stern herausgefunden.

Der Entroster wurde an der Zange getestet

Der Entroster von Robert Lehmkuhl kann bei Flugrost und starkem Rostbefall angewendet werden. Der Metallentroster "Role Rost Delete" kostet bei Amazon derzeit ca. 19,99 Euro für 1000 ml Inhalt.

Wenn die Gartenschere, der Kotflügel oder die Fahrradspeichen anfangen zu rosten, ist schnelles Handeln gefragt. Um die sich langsam ausbreitende Korrosion zu stoppen, greifen viele Menschen zur Chemiekeule – und setzen sich somit schädlichen Dämpfe aus. Für Robert Lehmkuhl kam das nicht infrage: Der 64-jährige Automechaniker aus Gescher wollte sich mit den handelsüblichen Rostlösern oder -umwandlern nicht zufriedengeben. Kurzerhand entwickelte er in nur wenigen Monaten einen Metallentroster, der multifunktional einsetzbar sein soll und komplett ungiftig ist. Das nötige Know-how und die passenden Zutaten brachte der Erfinder aus seiner jahrelangen Erfahrung aus der Möbelrestauration (das Aufbereiten von Metallscharnieren gehörte zu seinen Aufgaben) mit.  

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Herausgekommen ist ein kompostierbarer Rostentferner auf Basis von Citronensäure. Das Besondere an dem Role Rostdelete sind jedoch nicht nur die Grundzutaten, sondern auch die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten: Aufgrund der pastösen Konsistenz kann der Metallentroster auf senkrechte Flächen und über Kopf aufgetragen werden – und bleibt daran haften, ohne zu tropfen. Hinzukommt, dass der Rostentferner andere Materialien wie Lack, Kunststoff, Glas, Chrom oder Aluminium nicht angreift. Dadurch ist das Produkt universal einsetzbar: im Karosserie- und Maschinenbau, bei der Restaurierung von Oldtimern und Booten oder auch im Profi- und Heimwerkerbereich. So lautet zumindest die Theorie.

Flugrost adé: Rostdelete im Test

Um herauszufinden, ob das Produkt hält, was es verspricht, haben wir den Role Rostdelete getestet. Als Versuchsobjekt musste ein verrosteter Seitenschneider herhalten: Wie vom Hersteller empfohlen, wurde die Paste dick (ca. drei Millimeter) aufgetragen und musste anschließend mehrere Stunden lang einziehen. Nach der empfohlenen Einwirkzeit konnte die angetrocknete Masse ganz einfach unter fließendem Wasser abgespült werden. Zu guter Letzt hat unsere Testperson die Oberfläche der Zange noch mit einer Bürste poliert. 

Das Ergebnis sehen Sie in unserer Fotostrecke.


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ast
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