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Energie: "Königliche" Shell gerät immer tiefer in die Krise

Die niederländische Königin Beatrix ist dieses Jahr schon um geschätzte 375 Millionen Euro ärmer geworden. Als Großaktionärin bei Royal Dutch/Shell kommt sie deren Kurseinbruch teuer zu stehen.

Die niederländische Königin Beatrix ist nach Berechnungen der britischen Presse dieses Jahr schon um etwa 375 Millionen Euro ärmer geworden. Als Großaktionärin bei Royal Dutch/Shell müsste der Einbruch der Aktie die Oranierin teuer zu stehen gekommen sein. Derweil rutscht "die Königliche" unter den Ölkonzernen immer tiefer in die Krise. Shell stößt im Moment weniger auf Öl als auf falsche Zahlen. In mehreren Ländern werden ihre Geschäftspraktiken mittlerweile von den Aufsichtsbehörden untersucht. Jahresbericht und Hauptversammlung wurden um Monate verschoben.

Ölreserven nach unten korrigiert

In der vergangenen Woche korrigierte der niederländisch-britische Multi seine Ölreserven zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten nach unten. "Das ist ein PR-Desaster", urteilt der britische Fernsehsender BBC. Im Vergleich zu den Konkurrenten ExxonMobil und BP sehe Shell "drittklassig" aus: "Die Firma findet neues Öl und Gas nicht im entferntesten so schnell wie die anderen beiden." Die «Times» fragt bereits: "Haben Räuber die lahme Shell im Visier?"

Das Ungemach hatte am 9. Januar begonnen, als Shell seine Reserven um 20 Prozent nach unten korrigierte. Was Fondschefs und Großanleger dabei besonders empörte, war die lakonische Art, mit der dies geschah. Sie entsprach ganz dem Ruf des Muschel-Konzerns als einer geschlossenen Auster, die kaum mit der Außenwelt kommuniziert. Shell-Chef Sir Philip Watts musste dafür mit seinem Posten bezahlen. Nach Presseberichten droht ihm in den USA nun sogar eine strafrechtliche Verfolgung, weil er angeblich schon zwei Jahre wusste, dass mit den Reserven etwas nicht stimmte.

Aktionäre mit Führungsspitze unzufrieden

Auch sein Nachfolger Jeroen van der Veer soll eingeweiht gewesen sein, was er in der vergangenen Woche aber erstmals bestritt. So oder so fordern viele Aktionäre "frisches Blut" für die Unternehmensspitze. Van der Veer gilt ihnen als typischer Shell-Funktionär, als Vertreter einer Oligarchie, der keine durchschlagenden Reformen zugetraut werden.

Dabei geht es vor allem um die hoch komplizierte Hierarchie des binationalen Unternehmens, die seit fast hundert Jahren unverändert ist. "Wir wollen eine einzelne Struktur mit einem neuen, unabhängigen Chairman", fordert Robert Talbut vom Fondsmanager Isis. Doch Van der Veer blockt ab: "Wir glauben, dass die ganze Reserven-Sache mit der Struktur der Shell-Gruppe nichts zu tun hat."

Noch viele Grauzonen erwartet

Zurzeit überprüft Shell fieberhaft seine Ölfelder. Die zweite Reserven-Korrektur in der vergangenen Woche kam nach Informationen des «Observer», nachdem die Überprüfung zu gerade einmal 40 Prozent abgeschlossen war: "Sie haben große Angst davor, was sie bei den übrigen 60 Prozent feststellen werden", zitierte die Zeitung einen Branchenexperten. Doch auch andere Ölkonzerne rücken jetzt ins Blickfeld von Aktionären und Behörden. "Die gesamte Öl- und Gasindustrie wird unters Mikroskop kommen", sagt der «Independent on Sunday» voraus. Denn inzwischen dürfte klar sein, dass es im Geschäft mit dem "schwarzen Gold" noch viele Grauzonen gibt.

Christoph Driessen, dpa / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(