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Erneutes Angebot Kostenübernahme in den ersten zwei Jahren: Bezos macht Druck auf Nasa

Jeff Bezos gibt sich mit der Nasa-Entscheidung nicht zufrieden.
Jeff Bezos beim Briefing vor dem Kurztrip ins All mit seinem Raumschiff "New Shepherd"
© Tony Gutierrez / Picture Alliance
Jeff Bezos möchte sich mit der Entscheidung der Nasa, das Konkurrenzunternehmen SpaceX mit der Entwicklung des ersten kommerziellen Mondlandegeräts zu beauftragen, nicht zufrieden geben. Jetzt übt er erneut Druck auf die US-Raumfahrtbehörde aus – mit einem Geld-Angebot.

Jeff Bezos Raumfahrt-Unternehmen Blue Origin konnte sich im Ausschreibungsverfahren der US-Raumfahrtbehörde Nasa für das erste kommerzielle Mondlandegerät nicht durchsetzen, jetzt hat Amazon-Gründer Jeff Bezos es mit einem Geld-Angebot noch mal versucht. Wie Bezos am Montag in einem offenen Brief an Nasa-Chef Bill Nelson schrieb, würde Blue Origin unter anderem in diesem und den kommenden beiden Jahren Kosten von bis zu zwei Milliarden Dollar für Entwicklung und Herstellung des Mondlandegeräts übernehmen, wenn die Firma noch einmal gegen Konkurrent SpaceX von Elon Musk antreten dürfe. Die Nasa reagierte darauf zumindest öffentlich zunächst nicht.

Bezos gibt sich mit der Nasa-Entscheidung nicht zufrieden

Die Behörde hatte sich bei der Ausschreibung im April gegen Blue Origin entschieden und stattdessen SpaceX mit der Entwicklung des ersten kommerziellen Landegeräts beauftragt, das Astronauten zum Mond bringen soll. Der Auftrag mit einem Wert von fast drei Milliarden Dollar ist Teil des sogenannten Artemis-Programms. Seit der Entscheidung hat die Firma Blue Origin, mit deren Raumschiff "New Shepard" Gründer Bezos in der vergangenen Woche einen Kurztrip ins All unternommen hatte, bereits mehrfach Protest dagegen eingelegt.

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Wiederverwendbares Start- und Landesystem für Flüge zum Mond und Mars

Bei der frühestens für 2024 geplanten Mission sollen vier Astronauten mit dem Raumfahrzeug "Orion" in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen für den Endanflug zum Mond auf das Landegefährt von SpaceX umsteigen werden. Ziel ist es demnach, ein vollständig wiederverwendbares Start- und Landesystem zu entwickeln, das für Flüge zu Zielen wie dem Mond und dem Mars eingesetzt werden kann.

stz DPA

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