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F. Behrendt: Der Guru der Gelassenheit: Warum uns das Ende daran erinnern sollte, etwas mit dem Leben anzufangen

Letzte Woche begegnete Frank Behrendt mehrfach dem Tod. Gerade wenn Menschen von dieser Welt gehen, die noch viele Jahre bis zum Erreichen der durchschnittlichen Lebenserwartung - immerhin bei uns rund 80 Jahre - gehabt hätten, ist man besonders betroffen und kommt ins Grübeln.

Jeden Schritt im Hier und Jetzt genießen

Jeden Schritt im Hier und Jetzt genießen

Getty Images

Als ich die Traueranzeige in der FAZ sah, bekam ich eine Gänsehaut. Stephanie Gräfin von Pfuel verabschiedete sich von ihrem Sohn Charly. "Er wollte nur die Straße überqueren und ist in der Ewigkeit angekommen." Der einst strahlende junge Mann wurde nur 26 Jahre jung. Eine Tragödie, die niemanden kalt lässt, auch wenn man die Familie gar nicht persönlich kannte.

Nachdem ich auf Facebook einen Spruch über Glück postete, erhielt ich eine Antwort von einer netten Frau, die ich als positive Macherin in meinem Kölner Viertel kenne. Sie kommentierte: "Heute ist ein schwerer Tag, wir haben die liebe Sylvia mit 45 Jahren zu ihrem Mann gebettet, der vor 3 Jahren auf den Tag genau vorausgegangen ist. Ein Kind ist übrig geblieben..." Schon wieder ein viel zu früher Abschied eines Menschen, der andere tieftraurig zurücklässt. Und trotzdem schrieb Ute am Ende: "Ich glaube, es war uns allen ein Zeichen, jeden Tag zum glücklichsten des Lebens zu machen, weil keiner weiß…"

Einer der wusste, dass seine Lebensuhr bald ablaufen würde war Randy Pausch, ein Professor für Informatik an der Universität von Pittsburgh in Amerika. 2007 hielt er seine "Last Lecture" im vollbesetzten Auditorium. Er verabschiedete sich, weil er Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte und wusste, dass er diesen nicht überleben würde. Auch in meinem Umfeld hat jemand gerade diese Diagnose erhalten und es ist erschreckend, wie wenig Zeit noch bleibt.

Randy Pausch hat seine Zuhörer nur zu Beginn seiner letzten Vorlesung mit der Krankheit konfrontiert. Er projizierte eine Großaufnahme der todbringenden Tumore auf die Leinwand. Aber dann sprach er über das Leben. "Deine Kindheitsträume wirklich wahr werden zu lassen", hatte er seinen Vortrag überschrieben und er begeisterte die Menschen, die ihm mit Tränen in den Augen lauschten. Innerhalb weniger Tage wurde das Script mehr als eine Million Mal aus dem Netz heruntergeladen. Sein anschließend auf dieser Basis verfasstes Buch wurde ein Bestseller. Ich höre es immer wieder einmal unterwegs bei langen Autofahrten. Es sorgt dafür, das Leben umso mehr zu schätzen, solange man es noch hat.

In der bewegenden Traueranzeige für den viel zu früh verstorbenen Charly steht ein Gedicht des französischen Schriftstellers Charles Pierre Péguy. Darin heißt es: "Der Tod ist nichts. Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges." Schön formuliert. Aber viel schöner ist es, wenn geliebte Menschen möglichst lange auf dieser Seite des Weges bleiben. Lasst uns deshalb jeden Schritt im Hier und Jetzt miteinander maximal genießen. 

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.