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User-Reaktionen: Die "Plauderkasse" wird auf Facebook gefeiert – hier sind die schönsten Kommentare

Für einsame ältere Menschen ist der Einkauf manchmal das Highlight des Tages. Eine Supermarktkette aus den Niederlanden nimmt sich nun Zeit für sie. Die Einführung der "Plauderkasse" hat auf Facebook viele positive Reaktionen hervorgerufen. Lesen Sie hier eine Auswahl der schönsten Kommentare.

Zwei Frauen stehen an einer Kasse an

In einer Filiale der niederländischen Supermarktkette Jumbo gibt es jetzt eine Plauderkasse. Dort können sich die Kassierer Zeit nehmen, um mit den Kunden zu reden.

Hersteller

Die niederländische Supermarktkette Jumbo führte in einer Filiale eine "Kletskassa" ein, eine "Plauderkasse". An der geht es nicht um Tempo. Wer sich hier anstellt, bringt Zeit mit und kann sich sicher sein, dass die Kassiererin das gleiche tut: Hier geht es auch ums Quatschen, so wie früher im Tante-Emma-Laden. Die Plauderkasse kommt so gut an, dass die Kette sie in 30 bis 40 weiteren Filialen einführen will. Der Bericht über die Initiative gegen Einsamkeit hat auch in den Facebook-Kommentaren Begeisterung hervorgerufen. Kommentatorin Sandra K. schrieb, dass es in einem Supermarkt bei ihr die Ecke auch eine Art Plauderkasse gab: "Wir hatten in unserem Netto auch einen tollen Kassierer, der hatte für jeden ein nettes Wort und man merkte, dass ihm sein Job Spaß machte. Die längste Schlange war an seiner Kasse, weil alle von ihm bedient werden wollten."

Viele, nicht nur ältere Menschen haben Redebedarf

Anna- Christin W. schrieb, dass sie im Einzelhandel arbeite und selbst merke, dass viele Menschen, aber nicht nur ältere, Redebedarf hätten. Doch als Kassiererin habe man oft nicht die Zeit, mit den Menschen wirklich zu reden. Maike M., auch Kassiererin, schrieb, dass sie sich Zeit für die älteren Menschen nehmen würde. "Das gehört für mich mit zur Arbeit im Handel." Petra N. stimmte Maike M. zu: "Ich bin auch im Verkauf, und ja, ich nehme mir die Zeit. Obwohl ich sie auch nicht habe. Aber ich habe Menschen vor mir und für ein paar extra nette Worte, gerade bei älteren Leuten, bekommt man so viel Dankbarkeit. Die paar Sekunden hole ich bei anderen wieder auf. Ich bin keine Maschine und lass mich zu keiner machen."

Sylvia B. beklagte, dass Arbeitgeber oft drängen würden, an den Kassen schnell zu arbeiten. "Zur heutigen Zeit alt sein, ist total traurig", schlussfolgerte sie. Eine weitere Kassiererin, Brigitte W., hat andere Erfahrungen mit ihrem Arbeitgeber gemacht. "Ich bin Kassiererin in einem großen Markt und das Erste, das ich zu hören bekam, war: 'Hier geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um den Dienst am Kunden!' Das heißt, ich darf den Kunden mit Behinderung zum Beispiel beim Einpacken helfen."

"In unserer schnelllebigen Welt tut es gut, auch mal ein bisschen runterzufahren und zu plaudern"

Dass es beim Einkaufen nicht immer nur um Schnelligkeit geht, bestätigt auch Jutta B. Sie schrieb, dass in dem Supermarkt ihres Vertrauens eine Kassiererin, Maria, gearbeitet habe. "Sie war nicht die allerschnellste, aber die netteste. Sie hat mit jedem Spaß gemacht und erzählt. Ich hab lieber etwas länger angestanden, um mit ihr etwas zu plaudern." Auch Christina G. stimmt zu, dass sie sich lieber mehr Zeit beim Einkaufen lasse. Sie liebe Tante-Emma-Läden. "Es hat etwas mit sich Zu-Hause-Fühlen zu tun."

Stefan L. schrieb eine lustige Geschichte auf, die er beim Einkaufen erlebt hat: "Ich stand an der Kasse, wollte meine Einkäufe mit Karte bezahlen und entweder das Lesegerät oder die Karte haben gestreikt. Hinter mir stand eine ältere Dame, sicher um die 75 Jahre. Als ihr mein Bezahlvorgang zu lange dauerte, sagte sie 'Junger Mann, (ich bin 43, fühlte mich geschmeichelt), ich hab nicht ewig Zeit, der Sensenmann wartet auf mich'. Wir mussten alle Tränen lachen. Also, es sind nicht immer die Rentner, die für Stau an der Kasse sorgen."

Susi W. ist sich sicher, dass sich Plaudern auf jeden positiv auswirkt: "In unserer schnelllebigen Welt tut es gut, auch mal ein bisschen runterzufahren und zu plaudern. Früher war es vollkommen normal, ein kurzes Schwätzchen zu halten. Dafür sollte man eine Kasse einrichten, für Leute, die es nicht so eilig haben."

fis
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.