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Pokémon Go Traumjob für Nerds: Hier kann man als Pokémon-Trainer Geld verdienen

Pokémon Go
Pokémon-Go-Spieler in Wien
© Christian Bruna/DPA
Traumberuf Pokémon-Trainer: Eine Kölner Firma sucht jemanden, der sich professionell mit Pokémon Go beschäftigt. Auch andere versuchen sich als Pokémon-Dienstleister.

Der Hype um Pokémon Go nimmt immer größere Dimensionen an: Weltweit jagen Spieler mit ihren Smartphones die kleinen Monster. Für Hardcore-Spieler gibt es nun die Möglichkeit, das Hobby zum Beruf zu machen. Die Kölner Firma Maple Apps sucht aktuell per Stellenausschreibung einen professionellen Pokémon-Go-Trainer.

Die Aufgabe besteht nicht einfach darin, Pokémon zu trainieren. Vielmehr sollen Pokémon-Spieler auf der ganzen Welt über die von Maple Apps entwickelte Trainings-App GosuChat beim Zocken unterstützt werden. Der Job beinhaltet auch Moderation und Community-Management. 

Erforderlich ist neben guten Englischkenntnissen und Kommunikationsskills vor allem ein "umfassendes Pokémon Fach- und Detailwissen". Wer im Bewerbungsgespräch punkten will, sollte zudem unbedingt ein Nerd sein und in Pokémon Go ein höheres Level aufweisen als die GosuChat-Macher. Apropos Bewerbungsgespräch: Zunächst sollen sich Bewerber in exakt vier Sätzen via GosuChat vorstellen. 

Maple Apps bietet Bewerbern flexible Arbeitszeiten, ein Team voller Nerds und "ein Arsenal von ungefähr 50 Nerf Guns". Außerdem darf der Trainer für mindestens vier Wochen nach Kalifornien reisen, um das Gosu-Chat-Team vor Ort zu unterstützen.

Mit Pokémon Go Geld verdienen

Pokémon-Go-Trainer scheint derzeit ein Job mit Konjunktur zu sein. Auch in den USA versuchen Spieler, mit dem Hype Geld zu machen. Laut NBC bieten allein in New York Dutzende Spieler ihre Dienste als Pokémon-Trainer über das Kleinanzeigenportal Craigslist an. Für 20 Dollar die Stunde bieten die Dienstleister an, spezielle Pokémon zu finden oder aufzuleveln. So können Spieler, die nicht genug Zeit haben, sich mit ein bisschen Fremdhilfe im Spiel voranmogeln.

Wer die Pokémon lieber selbst finden will, kann noch einen anderen Service in Anspruch nehmen, um schneller voranzukommen. Ebenfalls via Craisglist bieten laut NBC Autobesitzer Pokémon-Touren durch die Stadt an: Sie kutschieren Spieler mit ihrem Wagen herum, damit diese Pokéstops und Gyms nicht mehr zu Fuß erreichen müssen. 


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