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Brandt, Nescafé & Co.: Diese Hersteller stecken hinter den Aldi-Marken

Bei Aldi Nord sind die Produkte der Hausmarken deutlich günstiger als die Markenartikel im Supermarkt. Hergestellt werden viele dieser Lebensmittel aber bei namhaften Unternehmen. 

Erdnussflips von Aldi Nord

Hinter den Erdnussflips, die es bei Aldi Nord zu kaufen gibt, steckt der Hersteller Funny Frisch, der zu dem Konzern Intersnack gehört.

Deutschlands Discounter sind durch Eigenmarken groß geworden. Zwar stellen Aldi, Lidl, Penny und Co. verstärkt auch namhafte Produkte in die Regale - doch das Gros der Produktpalette bilden weiterhin die Hausmarken. Die konnten in der Vergangenheit nicht nur mit günstigen Preisen, sondern auch vernünftiger Qualität überzeugen. Der Grund dafür ist simpel: Viele der No-Name-Lebensmittel werden von Markenherstellern produziert.

"Aldisierung" des Handels

Aber warum produzieren Hersteller extra Varianten für Discounter? "Viele Hersteller hatten Angst als die "Aldisierung" Anfang dieses Jahrhunderts in vollem Gang war und jeder nur noch zu Aldi ging", so der Psychologe Stephan Grünewald zum "ZDF". "Lange hat Aldi Markenprodukte nicht berücksichtigt. So wurde für Discounter zu produzieren ein wichtiger Vertriebskanal, das zweite Standbein vieler Hersteller sozusagen. 

Markenhersteller und Aldi-Produkte

Qualitativ nehmen sich Marken- und Discounterprodukte nicht viel. Laut einer Auswertung der Stiftung-Warentest-Ergebnisse liegen die Lebensmittel von Lidl, Aldi und Co. nur knapp hinter den Markenprodukten. So bekommen die namhaften Hersteller im Durchschnitt die Schulnote 2,05 für ihre Waren. Direkt dahinter landet Lidl mit der Note 2,49 und Aldi mit 2,56. "Die Verbraucher wollen eine Qualitätsgarantie. Die ist auch oft beispielsweise bei Aldi-Produkten gegeben, was über Stiftung Warentest in vielen Fällen bestätigt wurde", sagte Stephan Grünewald dem "ZDF".

In unserer Strecke zeigen wir beliebte Produkte der Aldi-Nord-Eigenmarken - und ihre namhaften Hersteller.

Fakten über den Discounter-Riesen: So tickt der Aldi-Konzern
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.