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Pilotprojekt von Fastfood-Kette: Burger King startet Lieferdienst

Der Fastfood-Riese Burger King testet derzeit in einigen Filialen einen Lieferdienst - der Wunsch bei den Kunden sei "riesig". Wenn sich das Projekt rechnet, sollen bald weitere Restaurants folgen.

Bald schon soll man Whopper & Co. von Burger King bequem nach Hause bestellen können

Bald schon soll man Whopper & Co. von Burger King bequem nach Hause bestellen können

Die Fastfood-Kette Burger King liefert Hamburger, Fritten & Co. in einigen deutschen Städten nun auch nach Hause. Der Wunsch nach einem Lieferservice bei den Gästen sei "riesig", sagt Marketing-Chef Christian Bauer. Zunächst werde der Service aber nur von acht Filialen in Deutschland angeboten. Verbraucher - etwa in Berlin, Dresden, Chemnitz oder Singen - könnten unter der Woche von elf bis 22 Uhr Burger telefonisch bestellen, am Wochenende bis 23 Uhr. Ausgeliefert wird das Essen laut Burger King per Auto, Roller oder E-Bike innerhalb von 40 Minuten.

Es handele sich zunächst um eine Testphase, in der nur Bestellungen von Kunden entgegengenommen würden, die innerhalb von acht Minuten erreicht werden könnten. Die Aktion wurde demnach bereits Ende Januar in einer Mannheimer Filiale und fünf Restaurants in Österreich gestartet. Nun werde der Lieferdienst auf sieben weitere deutsche Niederlassungen ausgeweitet. Bei Erfolg soll er nach und nach ausgebaut werden.

Burger King war in den vergangenen Monaten in die Schlagzeilen geraten, nachdem die Konzernmutter den Vertrag mit der Yi-Ko-Holding, einem großen deutschen Franchisenehmer, gekündigt hatte. Hintergrund waren Verstöße gegen die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen, hinzu kamen Medienberichte über Hygienemängel.

amt/AFP / AFP