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Haribo verlässt Bonn: Gummibärchen ziehen nach Grafschaft

Haribo wurde nicht nur in Bonn geboren, sondern trägt die Stadt auch im Namen. Nun kehrt der Süßwarenhersteller der Heimat den Rücken - und zieht nach Rheinland-Pfalz.

Es ist fast ein Jahrhundert her, als Hans Riegel 1920 in einer Bonbonküche mit Kupferkessel in Bonn klein anfing. Aus der Hinterhofklitsche wurde ein internationaler Süßwarenkonzern - Markenzeichen: Gummibärchen, in allen Variationen und Farben. Seit den Anfängen blieb Haribo immer der Heimatstadt Bonn verbunden. Mit dieser Tradition wird nun gebrochen. Die Firmenzentrale wird bis 2017 ins Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz verlagert, in die dortige Gemeinde Grafschaft.

Der Umzug wirft auch Fragen nach dem Firmennamen auf. Haribo setzt sich zusammen aus dem Namen des Gründers Hans Riegel und Bonn. Soll es etwa künftig "Harigra" heißen? Kaum anzunehmen. Schließlich ist Haribo weltweit ein Markenjuwel, und mit dem bekannten Werbespruch "Haribo macht Kinder froh - und Erwachsene ebenso" sind in Deutschland Generationen großgeworden. Haribo-Sprecher Marco Alfter stellt daher auch klar: "Haribo bleibt Haribo - und wird nicht Harigra."

In Bonn wird weiter produziert

Während sich Grafschaft ob des namhaften Neuzugangs und Investitionen im dreistelligen Millionenbereich sowie wegen rund 300 neuer Arbeitsplätze die Hände reibt, sind die Bonner Stadtoberen verstimmt. Ein geeignetes Areal, mit dem Haribo zufrieden gewesen wäre, konnte allerdings nicht zur Verfügung gestellt werden. Unterm Strich waren die Angebote, Zusagen oder Steuerbedingungen der Nachbarn wohl günstiger als das, was Bonn und Nordrhein-Westfalen anzubieten hatten. Auch aus dem Ausland war Haribo umworben worden.

War zuerst nur von einem neuen Produktions- und Logistikstandort in Grafschaft die Rede, bestätigte Alfter nun, dass auch Hauptverwaltung und Firmenzentrale mit mehr als 200 Mitarbeitern nach Grafschaft ziehen. Am angestammten Bonner Standort soll mit rund 850 Beschäftigten noch weiter produziert werden. Zur Begründung des Umzugs teilte Haribo mit, das Unternehmen sei sowohl bei der Produktion wie auch bei der Verwaltung an Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Infrastruktur verbessert sich

Im nur rund 30 Kilometer entfernten Grafschaft soll bis 2017 im Innovationspark Rheinland ein großer Haribo-Standort errichtet werden, mit Logistikzentrum, modernen Produktionsstraßen und großzügig dimensionierten Büros.

Dafür wurde ein 27 Hektar großes Grundstück auf grüner Wiese erworben, verkehrsgünstig mit direktem Autobahn-Anschluss an der A 61. Am beengten Wohngebiet-Standort in Bonn-Kessenich, der aus den Nähten platzt, müssen sich die Fahrzeuge durch die Stadt drängen und Parkplätze gibt es auch nicht ausreichend.

Den Umzug hatte noch Firmenpatriarch Hans Riegel, ein Sohn des Gründers, eingefädelt. "Mr. Haribo" war im Alter von 90 Jahren im Oktober 2013 gestorben. Auch nach seiner Ära wird der Konzern als Familienunternehmen weitergeführt. Weltweit werden erfolgreich Fruchtgummis, Gummibärchen, Lakritzschnecken und Kaubonbons (Maoam) vertrieben. In 18 europäischen Niederlassungen sind rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Branchenexperten schätzen den Jahresumsatz auf rund zwei Milliarden Euro.

stb/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(